Bild folgtKI-generierte IllustrationAcer saccharum
Auch bekannt als: Zuckerahorne, Zucker-Ahorn, Kanadischer Spitzahorn, Kanadischer Ahorn, Zuckerahorn
An seinen markanten, fünfgelappten Blättern mit den tiefen Buchten lässt sich der Zucker-Ahorn (Acer saccharum) sofort erkennen. In deinem Garten entwickelt sich dieser Baum zu einem stattlichen Solitär (einzeln stehende Pflanze), der besonders im Herbst durch ein leuchtendes Farbenspiel beeindruckt. Er ist ein wertvoller Strukturgeber, der großflächigen Schatten spendet und so das Mikroklima (kleinräumiges Klima) an heißen Tagen reguliert. Seine schweren Samen dienen bodenbewohnenden Tieren als Nahrungsquelle. Wenn du den Platz hast, schenkst du mit diesem Baum auch künftigen Generationen ein Stück lebendige Natur.
Ein Baum für Generationen: 27 Meter Naturerlebnis und kühler Schatten.
Mit einer Wuchshöhe von 27,16 m bietet der Zucker-Ahorn einen enormen Lebensraum in der Vertikalen. Seine Diasporen (Ausbreitungseinheiten) wiegen 64,42 mg, was sie zu einer energiereichen Nahrung für verschiedene Kleinsäuger macht, die zur Tierverbreitung beitragen. Da die Samen meist über kurze Distanzen fallen, bleibt die Verjüngung oft nah am Mutterbaum. In der ökologischen Gartenkultur dient er vor allem als Brutplatz für Vögel und als wichtiger Kohlenstoffspeicher. Das herabfallende Laub trägt im Herbst zur Bildung einer wertvollen Humusschicht (oberste, organische Bodenschicht) bei.
Der Zucker-Ahorn wird als nicht kindersicher eingestuft. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, ist daher besondere Aufmerksamkeit geboten, da der Kontakt oder Verzehr von Pflanzenteilen Unverträglichkeiten auslösen kann. Bei Verdacht auf eine Vergiftung wende dich bitte sofort an den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
32.935 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit Frühling: Setze den Baum zwischen März und Mai, damit er vor der Sommerhitze einwurzeln kann.
Pflanzzeit Herbst: Von September bis November ist die ideale Zeit, solange der Boden offen ist.
Standort: Plane viel Platz ein, da der Baum eine Endhöhe von genau 27,16 m erreicht.
Boden: Er bevorzugt tiefgründige, nährstoffreiche Böden ohne Staunässe (Wasserstau im Wurzelbereich).
Wässerung: Besonders junge Bäume benötigen bei Trockenheit regelmäßige Wassergaben, um die Anwurzelung zu fördern.
Pflege: Ein Rückschnitt ist bei dieser Wuchsform kaum nötig; entferne lediglich totes Holz im Spätwinter.
Gute Partnerin: Die Hainbuche (Carpinus betulus) – sie ist heimisch, schattenverträglich und ergänzt die Waldgesellschaft unter der Krone perfekt.
Der Zucker-Ahorn gehört zur Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae) und zur Ordnung der Seifenbaumartigen (Sapindales). Ursprünglich stammt er aus Nordamerika, wird aber in Mitteleuropa aufgrund seiner Vitalität geschätzt. Er wächst als verholzter, breitblättriger Laubbaum und erreicht im Alter eine beachtliche Statur. Seine Borke (äußerste Schicht der Baumrinde) ist zunächst glatt und färbt sich mit den Jahren dunkelgrau mit tiefen Längsrissen, was ihn zu einem charaktervollen Element in großen Gärten macht.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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