Bild folgtKI-generierte IllustrationAchillea millefolium agg.
Artengruppe
Mit ihren fein gefiederten Blättern fällt die Gewöhnliche Schafgarbe sofort auf. Sie ist ein echtes Urgestein in unseren Gärten und gehört als Indigene (ursprünglich heimische) Art fest in unsere Landschaft. Da sie als Mittelzehrer (Pflanze mit durchschnittlichem Nährstoffbedarf) recht bescheiden ist, machst du bei der Pflanzung auf normalem Gartenboden alles richtig. Sie dient im Naturgarten als verlässliche Strukturpflanze, die durch ihre Anpassungsfähigkeit überzeugt. Mit ihrer Wahl förderst du die regionale Artenvielfalt und schaffst einen wertvollen Lebensraum für die heimische Fauna. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die wenig Ansprüche stellt, ist sie genau der richtige Gast für dein Beet.
Heimische Beständigkeit auf 31 cm: Die Schafgarbe für sonnige Gartenplätze.
Als heimische Art ist die Schafgarbe ein wesentlicher Baustein im ökologischen Gefüge. Nach aktuellen Daten zur Ausbreitung nutzt sie mit ihrem geringen Diasporengewicht (Samenkorngewicht) von 0,1428 mg geschickt den Wind, um sich auch über größere Distanzen zu verbreiten. Die Pflanze stellt mit einer Blattfläche von 627,23 mm² eine beachtliche Biomasse zur Verfügung. Da sie als indigen eingestuft wird, ist sie optimal an die hiesigen Umweltbedingungen angepasst. Sie dient im Winter als wichtiger Strukturgeber im Garten, wenn die vertrockneten Stängel stehen gelassen werden. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten hier nicht vorliegen, ist ihre Rolle als heimischer Archäophyt für die lokale Biodiversität unumstritten.
Bitte beachte, dass die Gewöhnliche Schafgarbe in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft wird. Achte daher besonders darauf, wenn kleine Kinder im Garten spielen. Im Falle von Unsicherheiten oder nach einem Verzehr wende dich bitte umgehend an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.313 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen sonnigen Standort im Garten, da die Pflanze viel Licht für eine gesunde Entwicklung benötigt.
Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, Staunässe ist jedoch zu vermeiden.
Setze die Pflanze in normalen Gartenboden; eine übermäßige Düngung ist nicht erforderlich.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Halte den Boden nach der Pflanzung gleichmäßig feucht, bis sich die Wurzeln etabliert haben.
Durch das leichte Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 0,1428 mg sät sich die Pflanze bei Wind leicht selbst aus.
Ein Rückschnitt nach der Blüte kann die Vitalität fördern.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) – sie besiedelt ähnliche Standorte und ergänzt die Schafgarbe in einer natürlichen Wiesengesellschaft perfekt.
Die Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium agg.) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie weit verbreitet und besiedelt natürlicherweise frische Wiesen sowie Wegränder. Es handelt sich um eine krautige, nicht verholzte Pflanze, die eine Wuchshöhe von exakt 0,31 m erreicht. Typisch für diese Artengruppe sind die breitblättrigen, aber tief zerteilten Laubblätter, die ihr ein fast gefiedertes Aussehen verleihen. Sie gilt als Archäophyt oder Indigen, was bedeutet, dass sie schon seit Jahrhunderten oder gar seit der Nacheiszeit bei uns heimisch ist.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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