
Achillea millefolium subsp. sudetica
Auch bekannt als: Achillea millefolium subsp. sudetica
6
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Mit ihren fein gefiederten Blättern und den dichten, weißen bis zartrosafarbenen Blütendolden fällt die Gebirgs-Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium subsp. sudetica) sofort auf. Als spezialisierte Unterart der bekannten Wiesen-Schafgarbe ist sie perfekt an kühlere Lagen angepasst und bringt alpine Widerstandskraft in Deinen Garten. Sie ist eine lebenswichtige Futterquelle für spezialisierte Schmetterlinge wie den Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder den Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia). Wenn Du in einer eher kühlen Region wohnst oder einen frischen Platz im Garten hast, ist diese Pflanze ein Muss für Deine Artenvielfalt. Du wirst sehen, wie schnell sich die ersten geflügelten Gäste auf den flachen Blütenständen einfinden.
Alpine Ausdauer für Deinen Garten: Die Tankstelle für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist diese Schafgarbe eine Schlüsselpflanze für zahlreiche Schmetterlingsarten. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), der Walliser Scheckenfalter (Melitaea varia) und Melitaea aetherie nutzen die Blüten als verlässliche Nektarquelle. Auch für den Distelfalter (Vanessa virginiensis) bietet sie wertvolle Nahrung. Die sehr leichten Samen von nur 0,1428 mg werden im Herbst und Winter durch den Wind verbreitet und dienen in der kalten Jahreszeit als feines Zusatzfutter für heimische Singvögel. Durch ihre arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Symbiose mit Bodenpilzen, trägt sie zudem aktiv zur Gesundheit und Vernetzung des Bodenökosystems bei.
Bitte beachte, dass die Gebirgs-Wiesen-Schafgarbe in Gartendatenbanken als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie viele Korbblütler kann sie bei empfindlichen Personen bei Hautkontakt Reizungen auslösen. Im Zweifelsfall oder bei versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jul – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.313 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht : Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtzahl 7), damit die Pflanze kompakt bleibt.
Boden : Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ist ideal; vermeide zu starke Düngung.
Feuchtigkeit : Halte den Boden frisch (Feuchtezahl 4), also mäßig feucht, aber vermeide Staunässe.
Pflanzzeit : Setze die Jungpflanzen im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Wuchshöhe : Die Pflanze erreicht eine kompakte Höhe von genau 0,31 m.
Pflege : Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte im September fördert die Vitalität, ist aber für die Selbstaussaat nicht zwingend.
Vermehrung : Die Pflanze breitet ihre leichten Samen (0,1428 mg) über den Wind aus.
Partner : Gute Nachbarin ist die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula), da beide ähnliche Ansprüche an frische, mittel-nährstoffreiche Standorte haben.
Die Gebirgs-Wiesen-Schafgarbe gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine indigen in Deutschland und der Schweiz vorkommende krautige Pflanze. Ihr natürlicher Lebensraum sind frische Wiesen in höheren, kühleren Lagen, was sie durch ihre Anpassung an niedrige Temperaturen (Temperaturzeiger 2: Kalt/Alpin) auszeichnet. Morphologisch erkennst Du sie an ihrem kompakten Wuchs und den charakteristischen, mehrfach fiederschnittigen Blättern, die namensgebend für die Gattung (millefolium = Tausendblatt) sind. Als Mittelzehrer bevorzugt sie Böden mit moderatem Nährstoffgehalt und neutralen bis schwach sauren Bodenreaktionen.
3 Videos zu Gebirgs-Wiesen-Schafgarbe
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © GRIGORIY PISOCKIY / Adobe Stock / AdobeStock_222316843
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