Bild folgtKI-generierte IllustrationAchillea pannonica
Auch bekannt als: Pannonien-Echt-Schafgarbe, Ungarische Wiesen-Schafgarbe
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Wer die Ungarische Schafgarbe (Achillea pannonica) einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren dichten, weißen Blütenschirmen und den fein zerteilten Blättern ist sie eine charakteristische Erscheinung für jeden Sonnenplatz. In deinem Garten übernimmt sie eine wichtige Rolle für den Artenschutz, da sie auf der Vorwarnliste der gefährdeten Arten steht. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) schätzen sie als wertvolle Nahrungsquelle. Wenn du trockene, magere Ecken ökologisch aufwerten möchtest, triffst du mit dieser Schafgarbe eine exzellente Wahl.
Überlebenskünstlerin der Magerwiese: Ein Festmahl für seltene Scheckenfalter.
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Die Ungarische Schafgarbe ist ein bedeutender Lebensraum für spezialisierte Schmetterlinge. Nach aktuellen Bestäubungsdaten nutzen Arten wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Graubündner Scheckenfalter (Melitaea varia) die Blüte als Energiequelle. Auch der seltene Spanische Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) ist an dieser Pflanze zu finden. Durch ihre AM-Mykorrhiza (eine nützliche Pilzsymbiose an den Wurzeln) trägt sie zur Stabilität des Bodenökosystems bei. Da die Art auf der Roten Liste (V) steht, hilft jede Pflanzung im Garten, ihre Bestände in Mitteleuropa zu stützen.
Die Ungarische Schafgarbe gilt als nicht kindersicher. Der Kontakt mit den Pflanzenteilen kann bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen der Haut hervorrufen. Dennoch ist sie eine wertvolle Bereicherung für den Naturgarten, sofern man bei Pflegemaßnahmen wie dem Rückschnitt vorsorglich Handschuhe trägt.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8) mit mindestens sechs Stunden direkter Einstrahlung.
Der Boden sollte mäßig frisch bis trocken sein; vermeide Staunässe unbedingt.
Da sie ein Schwachzehrer ist (Nährstoffwert 2), gedeiht sie am besten auf magerem, ungedüngtem Boden.
Achte auf ein neutrales bis schwach saures Bodenmilieu (Reaktionswert 6).
Pflanzzeit: Setze die Staude im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Halte beim Einsetzen einen Abstand von etwa 30 Zentimetern ein, um der Ausbreitung Raum zu geben.
Lasse die vertrockneten Stängel über den Winter stehen, um Insekten einen Unterschlupf zu bieten.
Gute Partnerin: Der Wiesensalbei (Salvia pratensis) passt hervorragend, da er die gleichen trockenen und warmen Standortansprüche teilt.
Die Ungarische Schafgarbe gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae), deren Einzelblüten in dichten Köpfchen zusammenstehen. Sie ist in Deutschland und Österreich heimisch und besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen). Als Archäophyt (eine vor langer Zeit eingeführte, heute heimische Pflanze) ist sie perfekt an unser Klima angepasst. Die Pflanze wächst krautig und bildet Ausläufer, während ihre Blätter durch eine feine Behaarung vor dem Austrocknen an sonnigen Standorten geschützt sind.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →