Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Buprestidae
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Unverwechselbar ist dieser etwa 6 bis 9 Millimeter lange Prachtkäfer durch seinen zylindrischen, dunkelbraun bis schwarz gefärbten Körper, der mit charakteristischen hellgelben Flecken auf den Flügeldecken (Elytren) gemustert ist. Im Gegensatz zu vielen glatten Verwandten ist diese Art deutlich behaart, was ihr ein fast samtiges Aussehen verleiht. Es wird eine Generation pro Jahr ausgebildet. Die Weibchen legen ihre Eier im Frühsommer gezielt an sonnenexponiertes Totholz oder in die Stängel vertrockneter Pflanzen ab. Als erwachsene Käfer ernähren sie sich vom Pollen heimischer Korbblütler (Asteraceae) wie dem Habichtskraut oder dem Pippau. Die Larven leben xylophag, das heißt, sie ernähren sich vom trockenen Holz oder Mark heimischer Sträucher wie dem Weißdorn. Die Überwinterung erfolgt als Larve oder Puppe sicher geschützt im Inneren des Holzes oder im Pflanzenstängel. Du kannst diesen wärmeliebenden Gast fördern, indem du abgestorbene Äste an Gehölzen nicht sofort entfernst und auf eine späte Mahd von Wiesenstücken achtest, damit die Nahrungspflanzen erhalten bleiben.
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Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Der Käfer besitzt weder einen Stachel noch Beißwerkzeuge, die für den Menschen spürbar wären, und unterliegt als Wildtier dem allgemeinen Naturschutz.
Acmaeoderella coarctata gehört zur Familie der Prachtkäfer und ist eine wärmeliebende Art, die vor allem im südlichen Mitteleuropa vorkommt. Die Käfer sind typische Bewohner von Waldrändern und Trockenrasen, besiedeln aber auch zunehmend naturnahe Gärten. Ein besonderes Merkmal der Gattung ist, dass sie die Flügeldecken beim Fliegen nicht öffnen, sondern die Hautflügel durch seitliche Schlitze entfalten. Die Larven haben den für Prachtkäfer typischen, stark verbreiterten Vorderkörper.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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