Bild folgtKI-generierte IllustrationAdenostyles alpina subsp. alpina
An seinen großen, herzförmigen Blättern lässt sich der Kahle Alpendost sofort erkennen. Als spezialisierter Bewohner kühlerer Berglagen bringt er alpine Wildheit in schattige Gartenbereiche, in denen andere Stauden oft nur schwer Fuß fassen. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.51 m bietet er eine klare Struktur für das Beet. Da er kalkreiche Böden bevorzugt, ist er eine wertvolle Bereicherung für Gärten auf entsprechendem Untergrund. Seine leichten Samen nutzen den Wind zur Ausbreitung und sorgen so für eine natürliche Dynamik. Wenn du eine robuste, heimische Art für kühle und frische Ecken suchst, ist dieser Alpendost die richtige Wahl für dich.
Alpine Eleganz auf 0.51 m: Der robuste Spezialist für kalkreiche Schattenbeete.
Der Kahle Alpendost setzt auf eine effektive Fernausbreitung durch den Wind. Seine Samen, die sogenannten Diasporen (Ausbreitungseinheiten), sind mit nur 1.38 mg sehr leicht und können so neue Lebensräume erschließen. Durch die große Blattfläche von über 18.000 mm² beschattet er den Boden effektiv, was die Bodenfeuchtigkeit bewahrt und einen geschützten Mikrokosmos für nützliche Bodenorganismen schafft. In kühlen Gartenbereichen dient die dichte Blattschicht zudem als wichtiger Rückzugsort für Amphibien wie den Grasfrosch (Rana temporaria). Da er eine heimische Gebirgspflanze ist, trägt er zur genetischen Vielfalt und zum Erhalt regionaltypischer Pflanzengesellschaften bei.
Der Kahle Alpendost wird als nicht kindersicher eingestuft. Bei Verdacht auf eine Vergiftung durch Verzehr wende dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240. Es empfiehlt sich, die Pflanze außerhalb der direkten Reichweite spielender Kleinkinder zu setzen.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.512 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen Platz im Halbschatten (absonnig), da die Pflanze kühle Standorte bevorzugt.
Feuchte: Halte den Boden gleichmäßig frisch (mäßig feucht); Staunässe sollte jedoch vermieden werden.
Boden: Der Boden muss kalkhaltig / basisch (Reaktion 9) sein; mische bei Bedarf etwas Kalksplitt unter.
Nährstoffe: Ein normaler Gartenboden ohne übermäßige Düngung ist ideal (Mittelzehrer).
Pflanzzeit: Setze die Staude im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) aus.
Wuchshöhe: Achte bei der Planung darauf, dass die Pflanze genau 0.51 m erreicht.
Pflege: Lasse die verblühten Stände über den Winter stehen, um die natürliche Vermehrung zu fördern.
Pflanzpartner: Gute Nachbarin ist der Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium) – beide teilen die Vorliebe für kalkreiche, kühle und schattige Plätze.
Der Kahle Alpendost (Adenostyles alpina subsp. alpina) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Er ist in Deutschland indigen (einheimisch) und kommt natürlicherweise in Gebirgslagen vor, wo er basenreiche (kalkreiche) und frische Standorte besiedelt. Ein morphologisches Merkmal ist seine kahle, also unbehaarte Blattoberfläche, die ihn von anderen Gattungsvertretern unterscheidet. Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) benötigt er einen Boden mit normalem Nährstoffgehalt. Mit einer beachtlichen Blattfläche von 18139.15 mm² ist er hervorragend an lichtarme Bedingungen im Unterwuchs angepasst.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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