Bild folgtKI-generierte IllustrationAdenostyles leucophylla
Auch bekannt als: Weißfilziger Alpendost
An seinen intensiv weißfilzig behaarten Blättern, die fast silbrig schimmern, lässt sich der Weißfilzige Alpendost (Adenostyles leucophylla) sofort erkennen. Dieser Korbblütler (Asteraceae) bringt das Flair der Hochalpen direkt in deinen Garten und besetzt dort ökologische Nischen auf kargen Standorten. Als Spezialist für Gebirgslagen ist er eine wichtige Anlaufstelle für die alpine Insektenwelt, die in kühlen Regionen auf robuste Nektarquellen angewiesen ist. Auch wenn er im Garten eher selten zu finden ist, belohnt er dich mit einer edlen Optik und hoher Widerstandsfähigkeit. Wenn du einen Steingarten oder eine Trockenmauer besitzt, ist diese Pflanze genau die richtige Wahl für dich.
Silberner Hochgebirgs-Charme: Ein robuster 0,29 m kleiner Alpinspezialist.
In der freien Natur dient der Weißfilzige Alpendost als wertvolle Nahrungsquelle für Gebirgs-Insekten. Die rosa-violetten Blütenköpfe bieten leicht zugänglichen Nektar und Pollen für Wildbienen und Schwebfliegen, die in extremen Höhenlagen überleben müssen. Da für diese Art keine spezifischen Bestäubungsdaten in unserer Datenbank vorliegen, stützt sich seine Bedeutung auf seine Rolle als Pionierpflanze (Pflanze, die unbesiedelte Flächen als Erstes besiedelt) auf Schuttfluren. In deinem Garten fördert er ein Mikroklima für Gliedertiere (Insekten und Spinnen), die mineralische Strukturen bevorzugen. Er trägt somit zur Vernetzung alpiner Lebensräume in Siedlungsnähe bei.
Der Weißfilzige Alpendost ist als nicht kindersicher eingestuft. Er enthält Inhaltsstoffe, die bei Verzehr gesundheitliche Probleme verursachen können und sollte daher nicht in Reichweite von Kleinkindern oder Haustieren gepflanzt werden. Bei Verdacht auf eine Vergiftung kontaktiere bitte sofort den Giftnotruf unter 0228 19 240. Für die Handhabung bei der Gartenarbeit empfiehlt es sich, vorsichtshalber Handschuhe zu tragen.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Pflanzenhöhe
0.288 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, der den Lichtverhältnissen im Hochgebirge entspricht.
Boden: Der Untergrund sollte sehr durchlässig, mineralisch und kalkhaltig sein; ideal ist eine Mischung aus Splitt und wenig Humus.
Wässerung: In der Anwachsphase regelmäßig gießen, danach ist er sehr trockenheitsresistent; Staunässe muss unbedingt vermieden werden.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), sofern der Boden offen ist.
Wuchshöhe: Er erreicht eine kompakte Höhe von genau 0.29 m, was ihn ideal für den Vordergrund im Steingarten macht.
Pflege: Ein Rückschnitt der abgeblühten Stände im späten Winter schont die Pflanze und erhält die silbrige Optik.
Vermehrung: Eine Selbstaussaat an zusagenden Standorten ist möglich, aber selten invasiv.
Gute Partnerin: Die Silberwurz (Dryas octopetala) — sie teilt die Vorliebe für kalkhaltigen Schotter und ergänzt den Alpendost ökologisch perfekt.
Der Weißfilzige Alpendost gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist primär in den Hochgebirgen der Schweiz, Österreichs und Deutschlands beheimatet. Sein natürlicher Lebensraum sind alpine Geröllhalden (Ansammlungen von Gesteinsbruchstücken am Hang) und Moränen auf kalkhaltigem Untergrund. Morphologisch auffällig ist die dichte Behaarung, die als Schutz gegen starke UV-Strahlung und Verdunstung dient. Mit einer Blattfläche von 2339,12 mm² zeigt er eine für alpine Verhältnisse beachtliche Blattgröße. Er wächst ausdauernd krautig (nicht verholzend) und ist perfekt an raue Bedingungen angepasst.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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