Bild folgtKI-generierte IllustrationAedia funesta
Auch bekannt als: Zaunwinden-Trauereule
An ihrer mittleren Körpergröße lässt sich Aedia funesta sofort erkennen. Dieser Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae) wiegt lediglich etwa 0,038 Gramm und ist ein heimischer Bewohner der Schweiz, der besonders warme Standorte bevorzugt. Da sie oligophag (auf wenige Nahrungspflanzen spezialisiert) ist, kommt sie nur dort vor, wo ihre spezifischen Futterquellen wachsen. Die erwachsenen Falter sind in den Monaten Mai bis September in deinem Garten aktiv. Während dieser Zeit fliegen sie auf der Suche nach Partnern umher und legen ihre Eier ab. Ein wesentliches Merkmal ihres Lebenszyklus ist die Überwinterung als Larve (Raupe). Du kannst die Art gezielt fördern, indem du sonnige, geschützte Gartenbereiche bewahrst und im Herbst auf das restlose Entfernen von Pflanzenresten verzichtest. So ermöglichst du den Raupen, ein sicheres Quartier für die kalten Monate zu finden. Ein Garten mit trockenwarmen Nischen bietet diesem spezialisierten Tier den idealen Lebensraum. Achte darauf, naturnahe Strukturen wie Säume stehen zu lassen, um die Art langfristig zu unterstützen.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Aedia funesta besitzt keine Stacheln oder Gifte, die für Menschen gefährlich sein könnten. Da die Art in der Schweiz heimisch ist, sollte sie in ihrem natürlichen Umfeld belassen und durch den Erhalt warmer Gartenstrukturen geschützt werden.
Aedia funesta gehört taxonomisch zur Gattung Aedia innerhalb der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). In der Schweiz ist die Art heimisch und mit bisher 41 dokumentierten Beobachtungen erfasst. Sie besetzt bevorzugt eine warme Temperaturnische und erreicht eine mittlere Körpergröße bei einer Masse von rund 0,038 Gramm. Als oligophag (auf wenige Nahrungspflanzen spezialisiert) eingestufter Schmetterling zeigt sie eine enge Bindung an spezifische ökologische Standorte. Die Larvenentwicklung und die Flugphase der Falter sind strikt an die warme Jahreszeit gebunden.
Körpergröße
medium
Nahrung
oligophagous
Überwinterung
larva
Temperatur
warm
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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