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Ageratum houstonianum
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Gewöhnlicher Leberbalsam
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
7
Arten
interagieren
7
Interaktionen
dokumentiert
Wer den Gewöhnlichen Leberbalsam (Ageratum houstonianum) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die flauschigen, blauen oder violetten Blütenkörbchen verleihen der Pflanze ein unverwechselbares Aussehen. Als krautige, nicht verholzende Art bringt sie von Juni bis tief in den Oktober hinein Struktur in deine Beete. Da ihre Samen mit nur 0,1183 mg extrem leicht sind, nutzt sie geschickt den Wind zur Ausbreitung im Garten. Obwohl in unserer Datenbank keine spezifischen Bestäuber gelistet sind, ist sie durch ihre lange Blühdauer ein fester Bestandteil der Gartenkultur. Du solltest jedoch bei der Standortwahl genau hinschauen, da die Pflanze nicht als kindersicher gilt.
Ausdauernde Blütenpracht von Juni bis Oktober für sonnige Gartenplätze.
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Die ökologische Bedeutung des Gewöhnlichen Leberbalsams liegt vor allem in seiner außergewöhnlich langen Blühphase, die fünf Monate von Juni bis Oktober umfasst. In diesem Zeitraum bietet die Pflanze eine beständige Struktur im Gartenraum. Die Ausbreitungsstrategie ist hochspezialisiert: Durch das extrem geringe Gewicht der Samen von 0,1183 mg können die Nachkommen weite Strecken über den Wind zurücklegen. Da es sich um eine nicht verholzende, breitblättrige Art handelt, gliedert sie sich gut in dichte Pflanzengemeinschaften ein. Konkrete Bestäubendaten zu Wildbienen oder Schmetterlingen liegen für diese Art in der aktuellen Datenbasis nicht vor, weshalb eine rein visuelle und strukturelle Bereicherung im Vordergrund steht.
Der Gewöhnliche Leberbalsam ist als nicht kindersicher eingestuft und sollte daher mit Vorsicht gepflanzt werden, wenn kleine Kinder oder Haustiere den Garten nutzen. Bei versehentlichem Verzehr oder Vergiftungserscheinungen kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jun – Okt
Nektarwert
1
Pollenwert
1
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Gewöhnliche Leberbalsam gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In der Botanik wird er als krautige Pflanze beschrieben, was bedeutet, dass er keine ausdauernden holzigen Strukturen bildet und oberirdisch weich bleibt. Charakteristisch sind seine breitblättrigen Laubblätter und der typische Aufbau der Blütenstände aus vielen kleinen Einzelblüten. Eine Besonderheit ist das geringe Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von etwa 0,1183 mg, was eine Fernausbreitung durch Luftströmungen ermöglicht. In unseren Breitengraden wird er aufgrund seiner mangelnden Frosthärte meist einjährig kultiviert.
5 Arten interagieren mit dieser Pflanze
2 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•pollinator_interactions
•EuPPollNet — Kuppler et al. (2025), DOI: 10.1111/geb.70000 (CC BY 4.0)
•Database of Pollinator Interactions (DoPI) — Pocock et al. (2022), DOI: 10.1002/ecy.3801 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.