Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Elateridae
heimisch Deutschland
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Der Behaarte Schnellkäfer (Agriotes pilosellus) ist ein etwa 8 bis 11 Millimeter langer, dunkelbrauner bis schwärzlicher Käfer mit fein behaarten Elytren (Deckflügeln). Sein Körperbau ist langgestreckt und an den Enden leicht zugespitzt, was ihn als typischen Vertreter seiner Familie ausweist. In deinem Garten hält er sich bevorzugt in Bodennähe oder auf niedrigen Gewächsen auf, oft in der Nähe von Gehölzen. Besonders auffällig ist sein Sprungapparat auf der Unterseite, mit dem er sich bei Gefahr mit einem hörbaren Klicken in die Luft schnellen lassen kann. Als erwachsenes Tier ernährt er sich phytophag (pflanzenfressend) von verschiedenen Pflanzenteilen, ohne auf bestimmte Arten spezialisiert zu sein. Die Larven leben über mehrere Jahre im Erdreich und werden aufgrund ihrer harten Körperhülle oft als Drahtwürmer bezeichnet. Dort fungieren sie als Zersetzer von organischem Material, können aber auch an Wurzeln nagen. Du förderst diesen nützlichen Teil der Bodenfauna, indem du auf chemische Mittel verzichtest und Beete eher mulchst statt sie tief umzugraben. Totholz oder Laubhaufen in ruhigen Ecken bieten den Käfern zudem wichtige Rückzugsorte für die kalte Jahreszeit.
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Dieser Käfer ist für Menschen völlig harmlos; er kann weder stechen noch beißen. In der Landwirtschaft werden manche Verwandte kritisch gesehen, doch im Garten ist er ein natürlicher Bestandteil des Ökosystems und selten ein Problem. Er steht nicht unter besonderem Artenschutz, profitiert aber von einer ökologischen Bewirtschaftung.
Der Behaarte Schnellkäfer gehört zur Familie der Elateridae innerhalb der Ordnung der Coleoptera (Käfer). Die Art ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und weit verbreitet. Mit einer Körpergröße von etwa 8 bis 11 Millimetern zählt er zu den mittelgroßen Vertretern seiner Gattung. Er besiedelt vorrangig Waldränder, Wiesen und naturnahe Gärten in Mitteleuropa.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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