Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Elateridae
Engl.: common click beetle
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Mit einer Körperlänge von sechs bis neun Millimetern zeigt dieser Schnellkäfer (Agriotes sputator) eine eher unauffällige, dunkelbraune bis schwarze Färbung sowie eine länglich-gestreckte Gestalt mit fein behaarten Deckflügeln (verhärtete Vorderflügel). In Deinem Garten hält er sich bevorzugt in der Krautschicht oder direkt am Boden auf. Du kannst ihn beim Besuch verschiedenster Pflanzen beobachten, darunter die Gewöhnliche Möhre (Daucus carota), der Rübsen (Brassica rapa) und die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula). Auch der Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris), die Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias) sowie die Gewöhnliche Bärenklau (Heracleum sphondylium) dienen ihm als wichtige Nahrungsquellen. Während die erwachsenen Käfer harmlos an Pollen und Nektar fressen, leben ihre Larven, die aufgrund ihrer harten Haut als Drahtwürmer bezeichnet werden, für mehrere Jahre im Erdreich. Dort ernähren sie sich von organischem Material und Wurzeln, was sie zu einem festen Bestandteil des Bodenökosystems macht. Um diesen Käfer zu unterstützen, solltest Du auf eine pestizidfreie Bewirtschaftung achten und Wildkräuter wie den Brenn-Pastinak (Pastinaca urens) oder den Fries' Hahnenfuß (Ranunculus friesianus) stehen lassen. Im naturnahen Garten dienen die Käfer zudem als Beute für Vögel und Igel.
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Dieser Käfer ist für Dich vollkommen harmlos, er kann weder stechen noch beißen. Er steht nicht unter besonderem Artenschutz und wird in der Regel nicht als relevanter Schädling im Hausgarten eingestuft. Einzig die Larven können bei sehr großen Beständen im Gemüsebeet an Wurzeln fressen.
Der Käfer wird taxonomisch in die Familie der Schnellkäfer (Elateridae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera) eingeordnet. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz flächendeckend heimisch und besiedelt vorrangig offene Landschaften und Gartenareale. Mit einer Körpergröße von 6 bis 9 Millimetern gehört er zu den kleineren Vertretern seiner Gattung. Charakteristisch ist der Sprungmechanismus auf der Körperunterseite, der eine schnelle Flucht vor Fressfeinden ermöglicht.
9 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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