Bild folgtKI-generierte IllustrationAgrochola circellaris
An ihrer mittleren Körpergröße lässt sich Agrochola circellaris sofort erkennen, wenn sie in der Abenddämmerung durch deinen Garten fliegt. Diese heimische Art, die etwa 0,04 Gramm wiegt, gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Die Raupen sind polyphag (auf viele verschiedene Pflanzen spezialisiert) und fressen im Frühling an heimischen Gehölzen wie der Sal-Weide (Salix caprea) oder der Zitterpappel (Populus tremula). Wenn die erwachsenen Falter zwischen Mai und September aktiv sind, besuchen sie gerne Nektarquellen wie den Gewöhnlichen Wasserdost (Eupatorium cannabinum). Das Tier überwintert als Ei, weshalb du beim herbstlichen Aufräumen im Garten vorsichtig sein solltest. Lass am besten einige Zweige heimischer Sträucher stehen, da dort die Eier abgelegt werden. Eine einzige Generation pro Jahr sorgt dafür, dass dieser Schmetterling Teil deines Gartens bleibt. Du kannst diese Art fördern, indem du eine wilde Ecke mit heimischen Futterpflanzen zulässt und auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest. So bietest du den Larven genau das, was sie zum Wachsen brauchen.
Agrochola circellaris ist völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Tiere stechen nicht und sind für Menschen sowie Haustiere absolut unbedenklich. Da sie keine speziellen Schutzauflagen haben, kannst du dich einfach an ihrer Anwesenheit erfreuen.
Die Agrochola circellaris gehört zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge. Diese Art ist in Mitteleuropa, insbesondere in der Schweiz und in Belgien, heimisch und weit verbreitet. Mit über 1.800 dokumentierten Beobachtungen in der Schweiz ist sie ein etablierter Bestandteil der regionalen Fauna. Die Falter erreichen eine mittlere Größe mit einer Körpermasse von 0,0406 Gramm und zeichnen sich durch eine polyphage (viele Pflanzenarten nutzende) Lebensweise der Larven aus.
Körpergröße
medium
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
egg
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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