Bild folgtKI-generierte IllustrationAgrostis gigantea subsp. gigantea
Auch bekannt als: Agrostis gigantea subsp. gigantea
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Mit seinen weit ausladenden, lockeren Blütenrispen, die sich im Wind wie ein feiner Schleier über das Beet legen, fällt das Riesen-Straußgras sofort auf. Du erkennst die Pflanze an ihrem aufrechten Wuchs und den flachen, für Gräser recht breiten Blättern. Im Naturgarten ist dieses heimische Süßgras ein wertvoller Baustein, da es als Raupenfutter für spezialisierte Falter wie den Gelbwürfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) dient. Es bringt Struktur und eine natürliche Wildnis-Ästhetik in Deinen Garten, ohne aufdringlich zu wirken. Wenn Du einen Platz mit gleichmäßiger Bodenfeuchte hast, machst Du mit dieser Art alles richtig.
Heimische Eleganz auf 0,73 m: Die Kinderstube für seltene Dickkopffalter.
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Dieses Gras ist eine unverzichtbare Futterquelle für verschiedene Schmetterlinge. Besonders profitieren Dickkopffalter wie der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) und der Schwarzfleckige Golddickkopffalter (Carterocephalus silvicola), deren Raupen an den Blättern fressen. Auch der Rostfarbige Dickkopffalter (Ochlodes sylvanus) nutzt die Bestände zur Eiablage. Die winzigen Samen sind im Spätherbst eine wichtige Nahrungsquelle für kleine Singvögel. Durch seine weite Verbreitung im Garten schafft das Gras Trittsteinbiotope für Insekten, die auf ungestörte Grasstrukturen angewiesen sind.
Das Riesen-Straußgras wird offiziell als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn es keine bekannten schweren Vergiftungen auslöst, solltest Du im Garten mit kleinen Kindern achtsam sein. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte sicherheitshalber den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.734 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen mäßig warmen Platz, der nicht der prallen Mittagshitze schutzlos ausgeliefert ist.
Boden: Die Erde sollte kalkhaltig / basisch (hoher pH-Wert) und nährstoffreich sein.
Feuchtigkeit: Halte den Boden „frisch“, also mäßig feucht; das Gras verträgt keine längeren Trockenperioden.
Pflanzzeit: Setze das Gras im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in den Boden.
Wuchshöhe: Plane im Beet exakt mit einer Endhöhe von 0,73 m.
Pflege: Schneide die vertrockneten Halme erst im späten Winter zurück, um Tieren Unterschlupf zu gewähren.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich durch sehr leichte Samen (0,0775 mg) über den Wind.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) ist eine ideale Begleiterin, da sie die gleichen Standortansprüche teilt und ökologisch wertvolle Blüten beisteuert.
Das Riesen-Straußgras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist in unserer Region eine indigen (ursprünglich heimisch) vorkommende Art. Sein natürlicher Lebensraum umfasst vor allem Frischwiesen (Wiesen mit mäßiger Feuchtigkeit) und Uferränder auf basenreichen Böden. Botanisch zeichnet es sich durch unterirdische Ausläufer aus, mit denen es stabile Bestände bildet. Mit einer Blattfläche von etwa 153 mm² pro Blatt liefert es eine beachtliche Biomasse, die über eine Arbuskuläre Mykorrhiza (eine nützliche Pilz-Symbiose im Boden) eng mit dem Bodenökosystem vernetzt ist.
2 Videos zu Riesen-Straußgras
39 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →