Bild folgtKI-generierte IllustrationAgrostis stolonifera var. maritima
Kaum zu übersehen: Das Weiße Straußgras (Agrostis stolonifera var. maritima) fällt durch seine breitblättrigen Halme und die dichten, kriechenden Ausläufer auf, mit denen es schnell grüne Teppiche webt. In deinem Naturgarten ist es eine wertvolle Ergänzung, da es als Bodendecker die Erde vor Austrocknung schützt und Erosion (Bodenabtrag durch Wind oder Wasser) verhindert. Seine extrem leichten Samen dienen im Herbst als Nahrung für kleine Singvögel. Auch wenn keine spezifischen Insektendaten vorliegen, bietet das dichte Geflecht am Boden einen geschützten Lebensraum für nützliche Bodenlaufkäfer. Wenn du eine robuste, heimische Lösung für sonnige Stellen suchst, liegst du mit diesem Gras genau richtig.
Das 0.37 m hohe Straußgras: Dein heimischer Bodenschutz für sonnige Plätze.
Die ökologische Funktion dieses Grases liegt vor allem in der Bereitstellung von Deckung und Winternahrung. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 0.0403 mg extrem leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Diese winzigen Samen werden im Winter von verschiedenen Vogelarten aufgenommen, wenn andere Nahrungsquellen knapp sind. Durch die dichte Wuchsform entsteht ein feuchtes Mikroklima direkt über dem Boden, das die Verdunstung reduziert und Lebensraum für wirbellose Tiere schafft. Da es in Mitteleuropa heimisch ist, fügt es sich nahtlos in die regionale Nahrungskette ein und stabilisiert das lokale Ökosystem.
Nach den vorliegenden Daten wird diese spezielle Varietät nicht als kindersicher eingestuft. Auch wenn für Süßgräser selten akute Vergiftungen bekannt sind, solltest du im Umfeld von Spielbereichen für Kleinkinder Vorsicht walten lassen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.365 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Lichtwert 7: Wähle einen vollsonnigen Standort, damit das Gras kräftig wächst.
Feuchte 6: Der Boden sollte 'frisch' (mäßig feucht) sein; regelmäßiges Gießen bei Trockenheit ist wichtig.
Bodenbeschaffenheit: Als Mittelzehrer gedeiht es in normalem Gartenboden ohne übermäßige Düngergaben.
Pflanzzeit: Setze das Gras idealerweise im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Wuchshöhe: Plane mit einer fixen Höhe von 0.37 m für die Gestaltung ein.
Ausbreitung: Beachte, dass sich die Pflanze über Kriechsprosse selbstständig ausdehnt.
Pflege: Ein Rückschnitt im späten Winter fördert einen sauberen Neuaustrieb im April.
Pflanzpartner: Eine gute Nachbarin ist die Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie hat ähnliche Ansprüche an Sonne und Boden und ergänzt das Gras optisch hervorragend.
Dieses Gras gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und ist eine in Deutschland heimische Varietät, die besonders an Standorte mit maritimer Prägung oder frischen Bodenverhältnissen angepasst ist. Es handelt sich um eine nicht verholzte Pflanze, die eine Wuchshöhe von genau 0.37 m erreicht. Ein morphologisches Hauptmerkmal sind die Stolonen (oberirdische Kriechsprosse), durch die sich das Gras flächig ausbreitet. Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) besetzt es ökologische Nischen auf neutralen bis schwach sauren Böden.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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