Bild folgtKI-generierte IllustrationAgrypnus murinus
Auch bekannt als: Mausgrauer Sandschnellkäfer
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Der Mausgraue Schnellkäfer ist ein etwa 12 bis 17 Millimeter langer Käfer mit einer charakteristischen, grau-braun marmorierten Behaarung und einer kräftigen, länglich-ovalen Körperform. In Deinem Garten entdeckst Du ihn oft auf sonnigen Lichtungen oder an Waldrändern, wo er sich auf den Blättern der Zitter-Pappel oder des Apfels niederlässt. Als Mitglied der Familie der Elateridae (Schnellkäfer) besitzt er ein spezielles Gelenk zwischen Vorder- und Mittelbrust, mit dem er sich bei Gefahr mit einem hörbaren Klicken in die Luft schnellen lassen kann. Die erwachsenen Tiere ernähren sich von Pollen und Nektar, wobei sie gerne Blüten wie den Wiesen-Kerbel, den Gewöhnlichen Löwenzahn oder das Wiesen-Labkraut aufsuchen. Die Larven, die aufgrund ihrer harten Haut als Drahtwürmer (larvale Form der Schnellkäfer) bezeichnet werden, leben über mehrere Jahre im Boden und ernähren sich dort von Wurzeln und organischem Material. Um diesen nützlichen Zersetzer zu unterstützen, solltest Du krautige Randstreifen mit Wildpflanzen wie dem Fries' Hahnenfuß oder Schweden-Klee erhalten. Ein naturnaher Garten mit Laubschichten bietet den Käfern wichtige Versteckmöglichkeiten für die Eiablage. Auch der Eingriffelige Weißdorn und die Wein-Rose sind wertvolle Anlaufstellen für die erwachsenen Käfer. Durch den Verzicht auf tiefes Umgraben schonst Du die im Boden lebenden Larven nachhaltig.
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Dieser Käfer ist für den Menschen völlig harmlos und besitzt keinen Stachel; sein typisches Schnellen ist lediglich ein Verteidigungsmechanismus. Im ökologischen Garten sind die Larven wichtige Glieder des Boden-Nahrungsnetzes. Er steht nicht unter besonderem Artenschutz, ist aber ein wertvoller Bestandteil der heimischen Insektenfauna.
Der Mausgraue Schnellkäfer (Agrypnus murinus) gehört zur Ordnung der Coleoptera (Käfer) und zur Familie der Elateridae (Schnellkäfer). Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile Mitteleuropas, einschließlich Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Art ist in offenen Landschaften, Waldrändern und Gärten weit verbreitet und erreicht eine Körperlänge von etwa 12 bis 17 Millimetern. Besonders auffällig ist die dichte, schuppenartige Behaarung auf den Flügeldecken.
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•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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