Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
An ihrer winzigen Größe von kaum zwei Millimetern und dem glänzenden, dunkelbraunen bis schwärzlichen Körper lässt sich Agyneta alpica sofort erkennen. Diese Spinne gehört zur Familie der Baldachinspinnen (Linyphiidae), die ihren Namen den horizontal gespannten Fangnetzen verdanken, die wie kleine Baldachine über dem Boden schweben. In Deinem Garten hält sie sich bevorzugt in der bodennahen Streuschicht – also der Schicht aus herabgefallenen Blättern – oder in feuchten Moospolstern auf. Dort jagt sie aktiv nach winzigen Beutetieren wie Springschwänzen (Collembola) oder kleinen Trauermücken. Die Eiablage erfolgt in gut getarnten, weißen Gespinsten direkt im Moos oder unter Steinen. Die Jungspinnen entwickeln sich innerhalb dieser geschützten Mikrolebensräume, wobei meist eine Generation pro Jahr heranwächst. Den Winter überdauert die Art als erwachsenes Tier oder im fast ausgewachsenen Stadium tief im Falllaub vergraben. Du kannst diese nützliche Jägerin unterstützen, indem Du heimische Gehölze wie den Bergahorn (Acer pseudoplatanus) pflanzt und das Herbstlaub unter den Sträuchern als Winterschutz liegen lässt. Ein naturnaher Garten mit Moosecken und ohne Umgraben bietet ihr den lebensnotwendigen, stabilen Bodenaufbau.
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Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos, da ihre Kieferklauen viel zu klein sind, um die menschliche Haut zu durchdringen. Sie ist ein nützlicher Teil der Bodenfauna und ein gern gesehener Gartenbesucher.
Agyneta alpica ist eine kleine Webspinne aus der Familie der Baldachinspinnen (Linyphiidae), die primär in den Gebirgsregionen von Österreich, der Schweiz und Frankreich verbreitet ist. Sie besiedelt das Epigäikum, also die belebte Bodenoberfläche, und bevorzugt kühle, feuchte Standorte in Wäldern oder alpinen Matten. Die Art ist morphologisch, also rein äußerlich, nur schwer von verwandten Arten zu unterscheiden; für eine sichere Bestimmung müssen Biologen die Struktur der Taster (Pedipalpen) unter dem Mikroskop untersuchen.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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