Bild folgtKI-generierte IllustrationAlbizia lebbeck
Auch bekannt als: Albizia lebbeck
Schon von weitem fällt Albizia lebbeck durch ihre feingefiederten, fast farnartigen Blätter und die ausladende Schirmkrone auf. Als Vertreterin der Hülsenfrüchtler (Pflanzen, die mit Hilfe von Knöllchenbakterien Stickstoff im Boden anreichern) trägt sie zur natürlichen Bodenverbesserung in deinem Garten bei. In unseren Breiten dient dieser Baum vor allem als markanter Strukturgeber, der durch seine Blattfläche von 275 mm² lichten Schatten spendet. Obwohl sie bei uns ein Exot ist, bietet sie Schutzraum für die lokale Fauna. Wenn du einen warmen, geschützten Platz hast, ist sie eine architektonische Bereicherung für dich.
Ein Schirm aus farnartigen Blättern: Strukturgeber auf genau 6.56 m Höhe.
Nach aktuellen ökologischen Erkenntnissen dient die Pflanze aufgrund ihrer Struktur vor allem als Rückzugsort. Die schweren Samen (119.80 mg) deuten auf eine Tierverbreitung hin, was sie für verschiedene Kleinsäuger interessant macht. Durch die Stickstofffixierung ihrer Wurzeln verbessert sie die Bodenqualität für benachbarte, heimische Pflanzen. Da spezifische Bestäubungsdaten für unsere Region fehlen, sollte sie primär als wertvolles Strukturelement in einer naturnahen Gestaltung betrachtet werden. Ihre großen Blattflächen bieten zudem Schutz vor Starkregen für bodenbewohnende Insekten.
Bitte beachte, dass Albizia lebbeck als nicht kindersicher eingestuft wird, da Teile der Pflanze Giftstoffe enthalten können. Sollte es zu einem versehentlichen Verzehr kommen, wende dich bitte sofort an den Giftnotruf unter 0228 19 240. Trage bei Schnittarbeiten zur Sicherheit Handschuhe, um Hautreizungen zu vermeiden.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Teils immergrün
Pflanzenhöhe
6.562 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort mit mindestens 6 bis 8 Stunden direkter Sonneneinstrahlung.
Halte genau 6.56 m Wuchshöhe bei der Standortplanung im Blick, damit der Baum sich frei entfalten kann.
Pflanze den Baum im Frühjahr (April bis Mai), damit er vor dem ersten Frost sicher anwurzeln kann.
Der Boden sollte durchlässig und eher nährstoffarm sein; vermeide Staunässe (Wasserstau an den Wurzeln) unbedingt.
Da die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) mit ca. 119.8 mg recht schwer sind, erfolgt die Vermehrung meist über kurze Distanz direkt unter dem Baum.
Ein Rückschnitt ist bei dieser Art kaum nötig, sollte aber im späten Winter erfolgen, falls Äste stören.
Achte im Winter auf einen guten Stammschutz, da die Art frostempfindlich ist.
Gute Partnerin: Die Tauben-Skabiose (Scabiosa columbaria) – sie teilt die Vorliebe für sonnige, trockene Plätze und ergänzt den Baum am Boden ökologisch sinnvoll.
Die Albizia lebbeck gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und zur Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen. Ursprünglich in den tropischen Zonen Asiens beheimatet, bevorzugt sie auch hierzulande xerotherme (trockene und warme) Standorte. Morphologisch (gestaltlich) ist sie durch ihre doppelt gefiederten Blätter und die verholzenden Triebe gekennzeichnet. In ihrer natürlichen Umgebung erreicht sie stattliche Höhen, während sie im Gartenbau als Solitärbaum geschätzt wird.
2 Videos zu Albizia lebbeck
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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