Bild folgtKI-generierte IllustrationAlcea pallida
Auch bekannt als: Alcea pallida
An den zarten, blassrosa Schalenblüten lässt sich die Blassrote Stockrose (Alcea pallida) sofort erkennen. Mit ihrer stattlichen Wuchshöhe von 1.5 m ist sie eine ideale Pflanze, um in deinem Garten vertikale Strukturen zu schaffen, die Insekten als wichtige Orientierungspunkte nutzen. Da sie nicht verholzt, zieht sie sich im Winter komplett in den Boden zurück, liefert aber davor wertvolle Samen für die Umgebung. Durch ihre Anpassung an trockene Standorte ist sie eine robuste Wahl für sonnige Beete. Du kannst sie wunderbar einsetzen, um kahle Zäune oder Wände lebendig und naturnah zu gestalten.
Zarte rosa Schalen auf 1.5 m Höhe: Die robuste Staude für Sonnenanbeter.
In deinem Garten übernimmt die Pflanze eine wichtige strukturelle Funktion, da sie mit 1.5 m Höhe viele andere Stauden überragt. Da keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, lässt sich allgemein sagen, dass Malvengewächse wichtige Anlaufstellen für pollen- und nektarsuchende Insekten sind. Die schweren Samen (8.6 mg) dienen am Boden als Energiequelle für verschiedene Erdbewohner. Im Winter bieten die hohlen, abgestorbenen Stängel der nicht verholzten Pflanze einen geschützten Raum für die Überwinterung kleiner Lebewesen. So wird sie zu einem wichtigen Baustein für das ökologische Gleichgewicht in deiner grünen Oase.
Die Blassrote Stockrose wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb du sie im Garten eher in den Hintergrund oder an unzugängliche Stellen pflanzen solltest. Achte darauf, dass kleine Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Bei Verdacht auf Unverträglichkeiten oder Verzehr ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 rund um die Uhr erreichbar.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.5 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort mit mindestens sechs Stunden direktem Licht.
Der Boden sollte gut durchlässig sein, um Staunässe an der Wurzel zu vermeiden.
Pflanzzeit ist im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst vor dem ersten Frost.
Halte einen Pflanzabstand von mindestens 50 cm ein, da sie 1.5 m hoch wird.
Eine Düngung mit Kompost im Frühjahr unterstützt die kräftige Blütenbildung.
Da die Samen mit 8.6 mg recht schwer sind, erfolgt die Vermehrung meist durch gezielte Aussaat oder direktes Herabfallen am Standort.
Schneide die verblühten Stängel erst im Spätwinter zurück, um das Mark als Winterquartier für Insekten zu erhalten.
Gute Partnerin: Die Wegwarte (Cichorium intybus) – beide teilen die Vorliebe für trockene, sonnige Plätze und bieten einen schönen Farbkontrast.
Die Blassrote Stockrose ist ein Mitglied der Familie der Malvengewächse (Malvaceae) und gehört zur Gattung Alcea. In unserer Region findet man sie vor allem an sonnigen Standorten wie Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) oder an Wegrändern. Als krautige Pflanze bildet sie keinen Stamm aus Holz, sondern treibt jedes Jahr frisch aus einer Wurzelrosette aus. Die Blätter sind breitblättrig und fühlen sich oft weich behaart an, was ein typisches Merkmal dieser Gattung ist.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →