Bild folgtKI-generierte IllustrationAlchemilla filicaulis var. filicaulis
Auch bekannt als: Alchemilla filicaulis var. filicaulis
12
Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
Auffällig sind die zierlichen, fächerartig gefalteten Blätter, die mit ihrer Fläche von 1206 Quadratmillimetern oft glitzernde Wassertropfen sammeln. Dieser einheimische Frauenmantel ist mit einer Wuchshöhe von nur 0,11 m ein kleiner, aber ökologisch bedeutender Bewohner für deinen Naturgarten. Er dient spezialisierten Schmetterlingen wie dem Roten Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) als wichtige Lebensgrundlage. Da die Pflanze indigen (einheimisch) ist, passt sie hervorragend in unsere regionale Tier- und Pflanzenwelt. Wenn du eine robuste, bodennahe Staude suchst, die wenig Platz beansprucht und dennoch einen großen Beitrag zum Artenschutz leistet, ist diese Art eine wunderbare Wahl für dich.
Unverzichtbare Kinderstube für den seltenen Roten Würfel-Dickkopffalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieser Frauenmantel eine essenzielle Ressource für spezialisierte Falterarten. Besonders Dickkopffalter wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und der Östliche Würfel-Dickkopffalter (Spialia orbifer) besuchen die Pflanze regelmäßig. Auch für Perlmuttfalter wie den Arktischen Perlmuttfalter (Boloria polaris), den Moor-Perlmuttfalter (Boloria frigga) und den Silberfleck-Perlmuttfalter (Boloria freija) stellt sie eine wichtige Grundlage dar. Die sehr leichten Samen (0,4583 mg) dienen als Nahrung für Kleintiere und werden durch Wind- oder Fernausbreitung verteilt. Durch die Verbindung mit der AM-Mykorrhiza (einer Form der Pilzsymbiose) unterstützt die Pflanze zudem die Nährstoffdynamik im Gartenboden.
Bitte beachte, dass der Schmalstielige Frauenmantel als nicht kindersicher eingestuft wird. Auch wenn viele Frauenmantel-Arten volksmedizinisch genutzt werden, sollten Kinder die Pflanzenteile im Garten nicht verzehren. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs und bei Unsicherheit kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.113 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz mit ausreichend Licht, der jedoch nicht zur extremen Austrocknung neigt.
Boden: Der Boden sollte frisch und gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden.
Pflanzzeit Frühling: Setze junge Pflanzen idealerweise zwischen März und Mai in die Erde.
Pflanzzeit Herbst: Auch von September bis November kannst du pflanzen, solange der Boden offen ist.
Pflanzung: Halte aufgrund der geringen Höhe von 0,11 m einen knappen Abstand ein, um Teppiche zu bilden.
Düngung: Verzichte auf Kunstdünger, um die wichtige AM-Mykorrhiza (Symbiose mit nützlichen Bodenpilzen) zu schützen.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich über leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten), die vom Wind getragen werden.
Pflege: Ein Rückschnitt im Spätherbst schadet nicht, ist aber bei dieser niedrigen Art kaum nötig.
Pflanzpartner: Eine gute Partnerin ist der Kleine Wiesenknopf (Sanguisorba minor), da beide in ähnlichen Wiesengesellschaften vorkommen.
Der Schmalstielige Frauenmantel gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist eine typische krautige Pflanze, die nicht verholzt. Er ist in Mitteleuropa indigen (einheimisch) und besiedelt bevorzugt frische Bergwiesen sowie lichte Waldränder. Markant sind seine breitblättrigen Blätter und der sehr niedrige Wuchs, der ihn von größeren Verwandten abhebt. Trotz seiner geringen Größe bildet er durch Ausläufer und Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen) ein stabiles Netzwerk im Boden aus. Die Pflanze erreicht eine exakte Wuchshöhe von 0,11 m und fügt sich damit perfekt in die unterste Vegetationsschicht ein.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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