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Alchemilla grossidens
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Auch bekannt als: Alchemilla grossidens
Unverwechselbar ist der Großzähnige Frauenmantel (Alchemilla grossidens) an seinen charakteristischen Blättern mit den markanten, namensgebenden Zähnen am Rand und dem seidigen Glanz der Unterseite. Als indigene (einheimische) Pflanze der Alpenregion ist sie eine wertvolle Bereicherung für jeden Garten, der auf heimische Vielfalt setzt. Sie dient in kühlen Lagen als wichtiger Bodenfestiger und bietet durch ihre Fähigkeit, Wassertropfen zu sammeln, eine natürliche Tränke für Insekten. Obwohl für diese spezielle Art keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, fördert ihre Präsenz die Stabilität spezialisierter Pflanzengesellschaften auf Kalkböden. Ein robuster Gebirgsbewohner, der Dir zeigt, wie widerstandsfähig Natur sein kann.
Alpiner Überlebenskünstler mit glitzernden Tautropfen für kalkreiche Standorte.
Der Großzähnige Frauenmantel ist eine wichtige Komponente für die Biodiversität in alpinen und kühlen Gartenbereichen. Als indigene Art ist er perfekt an das regionale Klima angepasst und bildet dichte Teppiche, die den Boden vor Austrocknung schützen. Die Blätter fangen Tauwasser auf, was Kleinstinsekten in trockenen Phasen als Wasserquelle dient. Da er auf kalkhaltigen Magerstandorten (Reaktion 7, Nährstoffe 2) gedeiht, unterstützt er eine Flora, die in der modernen Kulturlandschaft selten geworden ist. Auch wenn spezifische Insektenarten in den Daten nicht gelistet sind, ist die Pflanze als Teil der heimischen Rosengewächse grundsätzlich wertvoll für die lokale Fauna.
Der Großzähnige Frauenmantel wird in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Falls Kinder oder Haustiere Teile der Pflanze verzehrt haben und Symptome auftreten, wende Dich bitte an den Giftnotruf unter 0228 19 240. In naturnah gestalteten Gärten ist ein umsichtiger Umgang mit der Pflanze ratsam.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Der Großzähnige Frauenmantel gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Er besiedelt bevorzugt Standorte, die durch einen Ellenberg-Temperaturwert von 2 als kalt oder alpin/nördlich eingestuft werden. Sein natürlicher Lebensraum sind sonnige, kalkhaltige (basische) Magerwiesen und Steingebiete. Eine Besonderheit der Gattung ist die Guttation (aktive Ausscheidung von Wassertropfen), wodurch die Pflanze auch bei hoher Luftfeuchtigkeit den Nährstofftransport aufrechterhält.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.