Bild folgtKI-generierte IllustrationAlchemilla inconcinna
Auch bekannt als: Alchemilla inconcinna
An ihren fächerförmigen Blättern mit dem fein gezähnten Rand lässt sich das Unansehnliche Frauenmäntelchen (Alchemilla inconcinna) sofort erkennen. Es ist eine indigene (bei uns heimische) Art, die sich besonders an kühleren Standorten wohlfühlt und dort die regionale Vielfalt stärkt. Ein besonderes Schauspiel ist die Guttation (aktive Wasserausscheidung), bei der sich glitzernde Tropfen an den Blatträndern sammeln. Da die Pflanze auf der Roten Liste als ungefährdet gilt, kannst du sie bedenkenlos zur dauerhaften Begrünung nutzen. Sie ist eine ideale Wahl, wenn du eine robuste Art suchst, die auch mit rauem Klima in den Bergen oder im Norden gut zurechtkommt. Du machst mit dieser Wahl alles richtig, wenn du Wert auf authentische, heimische Flora legst.
Heimisches Rosengewächs: Robust, kälteresistent und ideal für frische Böden.
Als indigene Art ist das Unansehnliche Frauenmäntelchen ein wertvoller Bestandteil unserer heimischen Pflanzengesellschaften. Durch ihre Anpassung an kühlere Lagen schließt sie ökologische Nischen, in denen viele andere Stauden nicht gedeihen würden. Da sie als ungefährdet gilt, dient sie im Garten als stabiler Baustein für ein naturnahes Ökosystem. Auch wenn für diese spezifische Art keine detaillierten Bestäubungsdaten vorliegen, unterstützt du mit ihrer Anpflanzung die regionale floristische Identität. Sie fördert ein gesundes Mikroklima am Boden durch ihre dichte Blattstruktur, die Feuchtigkeit speichert.
Bitte beachte, dass das Unansehnliche Frauenmäntelchen laut Datenbank-Eintrag nicht als kindersicher eingestuft wird. In Haushalten mit kleinen Kindern solltest du daher darauf achten, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden. Ein vorsichtiger Umgang im Familiengarten ist ratsam.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Lichtwert 7: Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten, damit die Pflanze kräftig wächst.
Feuchtewert 6: Achte darauf, dass der Boden stets frisch (mäßig feucht) bleibt; längere Trockenheit mag sie nicht.
Nährstoffwert 6: Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ist ideal; eine leichte Kompostgabe im Frühjahr reicht aus.
Temperaturwert 3: Die Pflanze ist extrem winterhart und an kühles Klima angepasst.
Pflanzzeit: Setze sie am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Boden: Der Boden sollte neutral oder schwach sauer sein; vermeide extrem kalkhaltige Stellen.
Pflege: Die Staude ist pflegeleicht; ein Rückschnitt verblühter Stängel fördert die Vitalität.
Gute Partnerin: Der Große Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) – beide sind heimische Rosengewächse und lieben frische Bodenverhältnisse.
Das Unansehnliche Frauenmäntelchen gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Sein natürlicher Lebensraum liegt vorwiegend in kühleren Regionen, was durch den Temperatur-Zeigerwert für alpine oder nördliche Lagen verdeutlicht wird. Es bevorzugt frische (mäßig feuchte) Standorte auf neutralen bis schwach sauren Böden. Morphologisch zeichnet es sich durch einen kompakten Wuchs und die für die Gattung typischen, aber bei dieser Art eher schlichten Blütenstände aus.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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