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Alchemilla sect.
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Arten
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Auffaellig sind beim Alpen-Frauenmantel (Alchemilla sect. Alpinae) vor allem die tief fingerfoermig geteilten Blaetter, deren Unterseite und Raender durch eine seidige Behaarung silbrig schimmern. Im Naturgarten ist diese Art wertvoll, da sie spezialisierten Schmetterlingen wie dem Roten Wuerfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder dem Alpen-Perlmuttfalter (Boloria polaris) als wichtige Nahrungsquelle dient. Mit ihrem kompakten, polsterartigen Wuchs eignet sie sich hervorragend fuer Steingaerten oder Wegraender. Du holst dir mit ihr ein Stueck alpine Widerstandsfaehigkeit direkt vor die Haustuere und unterstuetzt gleichzeitig seltene Falterarten. Probiere es aus, diese robuste Schoenheit verzeiht auch kleine Pflegefehler.
Silbriger Glanz fuer Steingaerten und Rettungsinsel fuer seltene Gebirgsfalter.
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Nach aktuellen Bestaeubungsdaten profitieren besonders Schmetterlinge von dieser Art. Zu den nachgewiesenen Besuchern zaehlen verschiedene Wuerfel-Dickkopffalter wie der Rote Wuerfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius), der Roseneibisch-Wuerfelfalter (Spialia rosae) und der Schwarzbraune Wuerfel-Dickkopffalter (Spialia orbifer). Auch Perlmuttfalter-Arten wie der Arktische Perlmuttfalter (Boloria polaris) und der Nordische Perlmuttfalter (Boloria frigga) steuern die Blueten zur Nektaraufnahme an. Da die Pflanze indigen ist, ist sie perfekt in das heimische Oekosystem eingepasst. Die Samen koennen im Winter als kleine Ergaenzung fuer am Boden suchende Voegel dienen.
Achtung: Der Alpen-Frauenmantel wird in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn Frauenmantel-Arten in der Volksheilkunde bekannt sind, solltest du darauf achten, dass Kinder keine Pflanzenteile verzehren. Im Falle einer Aufnahme kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Der Alpen-Frauenmantel gehoert zur Familie der Rosengewaechse (Rosaceae) und ist innerhalb der Gattung Frauenmantel eine eigene Sektion, die vor allem in den Gebirgsregionen von Deutschland, Oesterreich und der Schweiz heimisch (indigen) ist. Sein natuerlicher Lebensraum sind alpine Matten, Geroellhalden und Felsspalten, was ihn zu einem Spezialisten fuer karge Standorte macht. Morphologisch zeichnet er sich durch die Mykorrhiza-Symbiose (AM - Arbuskulaere Mykorrhiza) aus, bei der die Wurzeln eng mit Pilzen zusammenarbeiten, um Naehrstoffe besser aufzunehmen. Die Pflanze waechst meist niederliegend bis aufsteigend und bildet dichte Teppiche.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 24.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.