Bild folgtKI-generierte IllustrationAlchemilla sinuata
Auch bekannt als: Alchemilla sinuata
Wer den Buchtigen Frauenmantel (Alchemilla sinuata) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die fächerartig gefalteten Blätter mit ihren charakteristisch gebuchteten Rändern fangen morgendliche Tautropfen wie kleine Diamanten ein. Da die Art in Deutschland und der Schweiz indigen (einheimisch) ist, passt sie perfekt in naturnahe Pflanzungen. Sie bildet dichte Blatteppiche, die den Boden beschatten und so die Feuchtigkeit im Erdreich halten. Davon profitieren zahlreiche Kleinstlebewesen, die unter dem Laub Schutz vor Hitze finden. In deinem Garten ist diese robuste Staude ein verlässlicher Partner für eine natürliche Bodenbedeckung, die wenig Arbeit macht und gleichzeitig unsere heimische Flora stärkt.
Alpine Eleganz für sonnige Beete: Heimisch, robust und ein wahrer Tausammler.
Als indigene (einheimische) Art ist der Buchtige Frauenmantel ein wertvoller Baustein für die regionale Biodiversität. Durch seinen dichten Wuchs fungiert er als natürlicher Bodenbeschatter, der das Mikroklima stabilisiert und die Austrocknung des Bodens verhindert. Die feinen Blütenstrukturen bieten Nahrung für verschiedene Insekten, wobei er besonders in höheren Lagen eine wichtige Rolle in der natürlichen Pflanzengesellschaft spielt. Da die Pflanze Wasser über Guttationstropfen (aktive Wasserausscheidung der Pflanze) an den Blatträndern abgibt, dient sie als wichtige Trinkquelle für Insekten und Vögel. Mit der Wahl dieser heimischen Art förderst du die ökologische Stabilität deines Gartens weitaus effektiver als mit nicht-heimischen Zierpflanzen.
Der Buchtige Frauenmantel wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte daher darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen oder verzehren. Bei Verdacht auf eine Unverträglichkeit oder bei Beschwerden nach Kontakt kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Lichtbedarf 7: Wähle einen sonnigen Standort im Garten, damit sich die Blattrosetten voll entfalten können.
Feuchte 5: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) gehalten werden; die Pflanze verträgt keine längeren Trockenperioden.
Nährstoffe 5: Als Mittelzehrer (Pflanzen mit mittlerem Nährstoffbedarf) benötigt er einen normalen, durchschnittlich versorgten Gartenboden.
Temperatur: Da die Art an kaltes Klima angepasst ist, ist sie absolut frosthart und benötigt keinen Winterschutz.
Bodenreaktion 6: Er bevorzugt neutrale bis schwach saure Bodenverhältnisse.
Pflanzzeit: Setze ihn am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden nicht gefroren ist.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der Blüte kann einen frischen Blattaustrieb fördern, ist aber bei dieser robusten Art kein Muss.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula) ist eine ideale Begleiterin, da sie ähnliche Ansprüche an frische Standorte stellt und ökologisch gut harmoniert.
Der Buchtige Frauenmantel (Alchemilla sinuata) ist ein Vertreter der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) innerhalb der Ordnung der Rosenartigen. Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland und die Schweiz, wobei er als alpine und nördliche Art kühleres Klima bevorzugt. In der Natur besiedelt er oft frische Wiesen und Bergregionen. Morphologisch zeichnet er sich durch seine namensgebenden, am Rand tief gebuchteten Blattlappen aus, die ihn von verwandten Arten unterscheiden. Er wächst ausdauernd krautig und bildet mit der Zeit stabile Horste.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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