Bild folgtKI-generierte IllustrationAlisma lanceolatum
Auch bekannt als: Lanzettblättriger Froschlöffel
Wer den Lanzett-Froschlöffel (Alisma lanceolatum) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die namensgebenden, wie Speerspitzen geformten Blätter und die zierlichen, hellrosafarbenen Blütenstände sind sein Markenzeichen. In deinem Naturgarten übernimmt er eine wichtige Rolle bei der biologischen Selbstreinigung des Wassers und stabilisiert empfindliche Uferbereiche. Er ist ein idealer Bewohner für die Flachwasserzone, der Struktur und Ruhe in deine Teichgestaltung bringt. Da er als heimische Art perfekt angepasst ist, zeigt er dir schnell, ob die Wasserqualität in deinem Garten stimmt. Mit seiner schlichten Eleganz ist er eine Bereicherung für jeden naturinteressierten Gärtner.
Kompakter Wasserreiniger mit 0,36 m Wuchshöhe für klare Verhältnisse im Teich.
Da für diese Art keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, liegt ihr ökologischer Wert vor allem in der Strukturgebung und Wasserreinigung. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen) sind mit nur 0,3875 mg extrem leicht, was ihnen eine Fernausbreitung durch Wind oder Wasser ermöglicht. Mit einer Blattfläche von 1738,53 mm² bietet die Pflanze wichtige Deckung und Ruheplätze für Libellen und andere Wasserinsekten. Als indigen (heimisch) eingestufte Art ist sie ein fester Bestandteil unserer regionalen Ökosysteme und konkurriert nicht aggressiv mit anderen Wasserpflanzen. Ihr Vorkommen im Garten fördert ein natürliches Gleichgewicht in der Flachwasserzone.
Der Lanzett-Froschlöffel wird als nicht kindersicher eingestuft, da seine Pflanzenteile Inhaltsstoffe enthalten können, die bei Hautkontakt Reizungen auslösen. Achte darauf, dass Kinder die Pflanze nicht in den Mund nehmen oder beim Spielen beschädigen. Im Falle von Vergiftungserscheinungen oder starken Hautreaktionen kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240. Für Haustiere ist die Pflanze im Regelfall unbedenklich, solange sie nicht in großen Mengen verzehrt wird.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Nass / Sumpf
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.364 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht 7: Wähle einen vollsonnigen Platz aus, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickeln kann.
Feuchte 10: Setze ihn direkt in den Sumpf oder in flaches Wasser bis zu einer Tiefe von maximal 10 Zentimetern.
Nährstoffe 6: Er benötigt einen mäßig nährstoffreichen Boden; herkömmliche Teicherde oder ein Lehm-Sand-Gemisch sind ideal.
Reaktion 7: Achte auf kalkhaltiges oder basisches (eher alkalisches, nicht saures) Wasser.
Pflanzzeit: Die beste Zeit für die Ansiedlung ist das Frühjahr von März bis Mai, wenn das Wasser beginnt sich zu erwärmen.
Wuchshöhe: Mit einer fixen Höhe von 0,36 m bleibt er kompakt und eignet sich auch für kleinere Sumpfschalen.
Bodenvorbereitung: Drücke die Pflanze fest in den Schlamm ein, damit sie bei Wasserbewegungen nicht aufschwimmt.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, du kannst die vertrockneten Triebe als Winterschutz stehen lassen.
Gute Partnerin: Die Schwanenblume (Butomus umbellatus) ist eine ideale Begleiterin, da sie die gleichen Standortansprüche teilt und die Uferzone ökologisch aufwertet.
Der Lanzett-Froschlöffel gehört zur Familie der Froschlöffelgewächse (Alismataceae) und zur Ordnung der Froschlöffelartigen. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt dort natürliche Lebensräume wie kalkhaltige Gräben, Teiche und langsam fließende Gewässer. Als ausdauernde, krautige Pflanze (nicht verholzendes Gewächs) überdauert er den Winter mit seinem Wurzelstock im Schlamm. Ein typisches Merkmal sind die schmalen, lanzettlichen Blätter, die ihn deutlich von verwandten Arten mit eher herzförmigen Blättern unterscheiden. Seine Blüten sind dreizählig und stehen in reich verzweigten Blütenständen.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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