Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Alisma plantago-aquatica
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
16
Arten
interagieren
16
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist der Gewöhnliche Froschlöffel durch seine löffelartigen Blattrosetten und die filigranen, weißlich-rosa Blüten an hohen, verzweigten Stängeln. Er ist ein wertvoller Bewohner für deinen Teichrand oder die Sumpfzone, da er als heimische Art perfekt an unsere Wasserwelten angepasst ist. Die Pflanze bietet Struktur und Lebensraum in feuchten Gartenbereichen, wo sie sich durch ihre leichten Samen auch selbst ihren Platz sucht. Da er als Mittelzehrer (Pflanze mit mäßigem Nährstoffbedarf) gilt, hilft er dabei, das biologische Gleichgewicht im Wasser zu halten. Schau doch mal genauer hin, wenn die feinen Blüten sich am Nachmittag öffnen. Wenn du ihn in deinen Garten holst, förderst du ein stabiles Ökosystem direkt an deinem Wasserplatz.
Architekt der Sumpfzone: Mit markanten Löffelblättern den Teichrand beleben.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
In deinem Garten übernimmt der Froschlöffel eine wichtige Rolle als Habitatbildner im Übergangsbereich zwischen Wasser und Land. Seine leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen) wiegen nur 0,28 Milligramm und werden durch Wind oder Wasser verbreitet, was die Vernetzung kleiner Lebensräume unterstützt. Als Mykorrhiza-Pflanze (Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln) vom Typ AM (Arbuskuläre Mykorrhiza) fördert er ein gesundes Bodenleben im Uferbereich. Der dichte Wuchs der Rosetten bietet zudem Schutz und Versteckmöglichkeiten für Amphibien und kleine Wasserbewohner. Durch die Verdunstung über seine großen Blätter trägt er an heißen Tagen zur Kühlung des Kleinklimas am Teich bei. So leistet er einen stillen, aber wesentlichen Beitrag zur ökologischen Stabilität deines Gartens.
Der Gewöhnliche Froschlöffel wird als nicht kindersicher eingestuft. Da er Scharfstoffe enthält, die bei Berührung Hautirritationen oder bei Verzehr Magen-Darm-Beschwerden verursachen können, solltest du bei Pflanzarbeiten Handschuhe tragen. Achte besonders darauf, dass Kinder die Pflanzenteile nicht in den Mund nehmen. Im Falle eines Unfalls ist der Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichbar.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,535 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Gewöhnliche Froschlöffel gehört zur Familie der Froschlöffelgewächse (Alismataceae) und ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Sein natürlicher Lebensraum sind Uferbereiche, Gräben und Feuchtwiesen (Wiesen mit hohem Grundwasserstand), wo er oft direkt im flachen Wasser steht. Die Pflanze bildet eine grundständige Rosette aus breit-eiförmigen Blättern, die an lange Löffel erinnern. Besonders markant ist der quirlige, reich verzweigte Blütenstand, der deutlich über die Blätter hinausragt. Als indigene (einheimische) Art ist er bestens an das hiesige Klima in Deutschland, Österreich und der Schweiz angepasst.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
4 weitere Arten besuchen die Blüten
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.