Bild folgtKI-generierte IllustrationAllium atropurpureum
Auch bekannt als: Allium atropurpureum
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Kaum zu übersehen: Der Schwarzpurpurne Lauch besticht durch seine fast schwarz-violetten, halbkugeligen Scheindolden (Blütenstände, bei denen die Einzelblütenstrahlen von einem Punkt ausgehen), die auf kräftigen Stielen thronen. In deinem Naturgarten ist dieser spät blühende Lauch ein wertvoller Brückenbauer im Frühsommer, wenn die erste Frühlingswelle abebbt. Besonders die Erdhummel (Bombus terrestris) profitiert von dem konzentrierten Nektarangebot in den markanten Einzelblüten. Als wärmeliebende Art bringt er Struktur und Tiefe in deine Beete, ohne viel Pflege zu beanspruchen. Wenn du einen sonnigen, eher kalkhaltigen Platz hast, wirst du mit dieser robusten Schönheit viel Freude haben.
Dunkle Eleganz im Juni: Ein Magnet für Erdhummeln und Liebhaber tiefer Farben.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Schwarzpurpurne Lauch eine wichtige Nahrungsquelle für die Erdhummel (Bombus terrestris), die den leicht zugänglichen Nektar in den Einzelblüten schätzt. Da er im Juni blüht, schließt er eine oft kritische Versorgungslücke zwischen der Obstblüte und dem Hochsommerflor. Als AM-Mykorrhizapflanze lebt er in einer Symbiose (Lebensgemeinschaft zum gegenseitigen Vorteil) mit Bodenpilzen, was die Nährstoffaufnahme und Widerstandsfähigkeit im Gartenboden verbessert. Auch wenn er als Neophyt gilt, lässt er sich hervorragend in heimische Pflanzgesellschaften integrieren, ohne diese zu verdrängen.
Der Schwarzpurpurne Lauch ist als nicht kindersicher eingestuft. Wie viele Laucharten enthält er Substanzen, die beim Verzehr in größeren Mengen zu Übelkeit führen können; er ist daher kein Speiselauch. Bitte achte darauf, wenn Kinder oder Haustiere im Garten sind. Im Falle eines unbeabsichtigten Verzehrs kontaktiere den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jun
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtzahl 7), damit die Stiele standfest bleiben.
Der Boden sollte mäßig feucht, aber gut durchlässig sein (Feuchtezahl 4), Staunässe unbedingt vermeiden.
Ideal ist ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer), eine zusätzliche Düngung ist meist nicht nötig.
Achte auf eine kalkhaltige oder basische Bodenbeschaffenheit (Reaktionszahl 7).
Pflanzzeit: Setze die Zwiebeln im Herbst (Sep-Nov) oder im zeitigen Frühjahr (Mär-Apr) etwa doppelt so tief, wie die Zwiebel hoch ist.
Lass das Laub nach der Blüte im Juni vollständig vergilben, damit die Kraft für das nächste Jahr in die Zwiebel zurückfließen kann.
Vermehrung erfolgt meist über Brutzwiebeln oder Selbstaussaat an zusagenden Stellen.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Witwenblume (Knautia arvensis) — sie liebt ebenfalls sonnige, kalkhaltige Standorte und ergänzt die dunklen Kugeln mit ihren zartvioletten Blüten perfekt.
Der Schwarzpurpurne Lauch (Allium atropurpureum) gehört zur Familie der Lauchgewächse (Alliaceae) innerhalb der Ordnung der Spargelartigen. Ursprünglich aus Südosteuropa und Westasien stammend, gilt er in Mitteleuropa als Neophyt (eine nach 1492 eingewanderte Pflanzenart). In der Natur besiedelt er bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Ackerränder auf basenreichen Böden. Charakteristisch sind die sternförmigen Einzelblüten mit den auffällig dunklen Fruchtknoten, die zusammen die dichte, dunkle Kugelform bilden.
3 Videos zu Schwarzpurpurner Lauch
4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →