Bild folgtKI-generierte IllustrationAlloeorhynchus flavipes (Fieber, 1836)
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Helle Sichelwanze, wissenschaftlich Alloeorhynchus flavipes genannt, ist ein Insekt aus der Gruppe der Hemiptera, also der Schnabelkerfe. Als Vertreter der Familie der Nabidae, den Sichelwanzen, zeichnet sie sich durch ihre spezifische Koerpergestalt aus. Da keine direkten Pflanzenbeziehungen bekannt sind, ernaehrt sich dieses Tier raeuberisch von anderen kleinen Insekten. Diese raeuberische Lebensweise macht sie zu einem natuerlichen Gegenspieler in deinem Garten. Um ihr einen geeigneten Lebensraum zu bieten, solltest du auf den Einsatz von Pestiziden verzichten. Zudem foerdern Strukturen wie Totholz und liegengelassenes Laub die Ansiedlung solcher spezialisierten Arten. Da die Art in Deutschland als stark gefaehrdet eingestuft ist, leistet jeder naturnahe Garten einen wichtigen Beitrag zu ihrem Schutz. Beobachte bei deinen Streifzuegen durch das Gruen aufmerksam die Krautschicht, um diese seltene Wanze zu entdecken. Ein Verzicht auf chemische Mittel schont die Nahrungsgrundlage fuer dieses Insekt.
Da fuer diese Art keine spezifischen Daten vorliegen, koennen keine saisonalen Zeitraeume fuer Aktivitaet oder Fortpflanzung genannt werden.
Die Helle Sichelwanze ist ein Nuetzling, da sie sich raeuberisch von anderen Insekten ernaehrt. Sie ist fuer den Menschen vollkommen harmlos und besitzt keinen Stachel, der fuer dich eine Gefahr darstellen wuerde. Aufgrund ihres Status als stark gefaehrdete Art ist sie in Deutschland besonders schutzbeduerftig.
Die Helle Sichelwanze gehoert zur Ordnung der Hemiptera und ist innerhalb der Familie der Nabidae eingeordnet. In der Region Deutschland ist sie als stark gefaehrdet eingestuft und steht auf der Roten Liste der gefaehrdeten Arten. Als raeuberisch lebendes Insekt ist sie auf ein stabiles Nahrungsangebot angewiesen. Ihre Lebensweise ist eng an naturnahe Habitate gebunden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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