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Alnus alnobetula subsp. alnobetula
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Auch bekannt als: Alnus alnobetula subsp. alnobetula
2
Arten
interagieren
2
Interaktionen
dokumentiert
Kaum zu uebersehen: Die Gruen-Erle (Alnus alnobetula subsp. alnobetula) zeigt sich als kraeftiger Strauch mit markanten, verholzten Zapfen und glaenzenden Blaettern. Diese Art ist ein wertvoller Bestandteil naturnaher Gaerten, da sie selbst auf schwierigen Boeden gut gedeiht. Nach aktuellen Bestaeubungsdaten ist sie ein wichtiger Anlaufpunkt fuer Schmetterlinge wie den C-Falter (Polygonia c-album) und den Trauermantel (Nymphalis antiopa). Mit ihr holst du dir eine robuste Gebirgspflanze in den Garten, die Struktur schafft. Wenn du deine Artenvielfalt gezielt foerdern moechtest, ist dieser Strauch eine ausgezeichnete Wahl.
Robuste Gebirgspionierin: Ein Paradies fuer den prachtvollen Trauermantel.
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Die Gruen-Erle spielt eine wichtige Rolle für unsere heimische Fauna. Nach aktuellen Bestaeubungsdaten profitieren Schmetterlinge wie der C-Falter (Polygonia c-album) und der prachtvolle Trauermantel (Nymphalis antiopa) von ihrem Vorhandensein. Die verholzten Fruchtstaende bleiben den Winter ueber am Strauch und bieten kleinen Tieren wertvollen Schutz. Vögel nutzen die Samen als wichtige Energiequelle in der kalten Jahreszeit. Durch die Arbuskuläre Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen zur Naehrstoffaufnahme) traegt sie zur Stabilisierung des Bodenlebens bei und foerdert so die Vitalitaet der umliegenden Pflanzen.
Bitte beachte bei der Standortwahl, dass die Gruen-Erle als nicht kindersicher eingestuft wird. Es besteht jedoch keine akute Verwechslungsgefahr mit giftigen Arten, da die zapfenartigen Früchte und die Blattform sehr charakteristisch sind. In einem reinen Zier- oder Naturgarten ohne direkt spielende Kleinkinder ist sie unbedenklich.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
2,828 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Gruen-Erle gehoert zur Familie der Birkengewaechse (Betulaceae) und ist in den Gebirgsregionen Mitteleuropas heimisch. Als indigenes (ursprünglich vorkommendes) Gewaechs besiedelt sie oft Pionierstandorte (karge Lebensraeume, die als Erstes besiedelt werden) wie Geröllhalden. Anders als ihre hohen Verwandten waechst sie meist mehrstaemmig und buschig bis zu einer Hoehe von etwa drei Metern. Eine Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Form der Lebensgemeinschaft zwischen Pilzwurzeln und Pflanze. Sie gilt laut Roter Liste als nicht gefaehrdet.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.