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Alnus incana subsp. incana
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An ihrer glatten, silbrig-grauen Rinde und den unterseits weißfilzigen Blättern lässt sich die Grau-Erle (Alnus incana subsp. incana) sofort erkennen. Da sie als Pionierpflanze (Erstbesiedlerin) extrem robust ist, wertet sie auch schwierigere Gartenbereiche ökologisch auf. Sie geht eine Ektomykorrhiza (Symbiose zwischen Pilzen und Wurzeln) ein, was sie widerstandsfähig gegen Kälte macht. Mit ihrem schnellen Wuchs bietet sie rasch Struktur in Deiner grünen Oase. Wenn Du einen Standort suchst, der den Boden verbessert, liegst Du mit ihr richtig. Hast Du schon den perfekten Platz gefunden?
Robuster Bodenverbesserer mit markanter silbergrauer Rinde für Deinen Garten.
Die Grau-Erle spielt eine wichtige Rolle im Stoffkreislauf Deines Gartens. Durch ihre sehr leichten Samen, die nur etwa 0,6 Milligramm wiegen, sorgt sie für eine effektive Fernausbreitung durch den Wind. Da sie eine Ektomykorrhiza (Pilz-Wurzel-Symbiose) bildet, verbessert sie aktiv die Bodenqualität und fördert das mikrobielle Leben. In den Wintermonaten bieten die verholzten Zapfen Schutz und Struktur für die Tierwelt. Nach aktuellen ökologischen Daten ist sie als Pioniergehölz besonders wertvoll, um den Boden für anspruchsvollere Arten vorzubereiten.
Die Grau-Erle wird als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine schwere Giftigkeit bekannt ist, sollten Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Bei Unsicherheiten oder nach versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
Mär – Apr
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
9,535 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Grau-Erle gehört zur Familie der Birkengewächse (Betulaceae) und ist in Mitteleuropa weit verbreitet. In der Natur findest Du sie oft in den Alpen oder an Bachläufen auf kalkhaltigen (basischen) Böden. Als breitblättriger, verholzter Baum zeichnet sie sich durch ihre ovalen, vorne zugespitzten Blätter aus. Im Gegensatz zur Schwarz-Erle ist ihre Blattspitze nicht eingedellt. Sie gilt als indigen (einheimisch) und ist in Deutschland nicht gefährdet, was sie zu einer sicheren Wahl für naturnahe Gärten macht.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.