Bild folgtKI-generierte IllustrationAlopecurus haussknechtianus
Auch bekannt als: Alopecurus haussknechtianus
An seinem weichen, walzenförmigen Blütenstand lässt sich der Haussknecht-Fuchsschwanz (Alopecurus haussknechtianus) sofort erkennen. Er erinnert optisch an einen flauschigen Schwanz und bringt eine wunderbare Dynamik in feuchte Gartenbereiche. Als gebietsfremd Gras spielt er eine wichtige Rolle als Kinderstube für Raupen, wie etwa die des Schornsteinfegers (Aphantopus hyperantus). Er ist ein Spezialist für Standorte, die anderen Pflanzen oft zu nass sind. Wenn du eine Sumpfzone oder einen Teichrand ökologisch aufwerten willst, liegst du mit diesem Gras genau richtig.
Gebietsfremde Art mit dokumentiertem ökologischen Nutzen.
Nach aktuellen Beobachtungsdaten dienen heimische Fuchsschwanz-Arten als wichtige Nahrungspflanze für verschiedene Raupen. Besonders die Larven des Braunkolbigen Braun-Dickkopffalters (Thymelicus sylvestris) nutzen die Halme als Versteck und Futterquelle. Die feinen Samenstände werden im Herbst und Winter von Samenfressern wie dem Distelfink (Carduelis carduelis) aufgesucht. Zudem bieten die dichten Halme kleinen Amphibien im Uferbereich Schutz vor Fressfeinden. Da es sich um ein Windbestäuber-Gras handelt, produziert es zwar keinen Nektar, ist aber als Strukturgeber im Biotop unverzichtbar.
Hinweis zur Sicherheit: Dieses Gras wird als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine spezifischen Giftstoffe bekannt sind, solltest du es vorsichtshalber nicht in unmittelbarer Nähe von Kleinkinder-Spielflächen pflanzen. Bei Fragen oder versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz, idealerweise mit mindestens 4 bis 5 Stunden direktem Licht.
Der Boden sollte schwer, lehmig und dauerhaft feucht bis nass sein.
Pflanze das Gras im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst bis zum ersten Frost.
Achte auf einen Pflanzabstand von etwa 30 Zentimetern, damit sich der Horst gut entwickeln kann.
Eine Bodenvorbereitung ist meist nicht nötig, da das Gras nährstoffreiche, schwere Erden liebt.
Schneide die vertrockneten Halme erst im späten Frühjahr zurück, um Insekten einen Überwinterungsplatz zu bieten.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert über Selbstaussaat an zusagenden Standorten.
Gute Partnerin: Die Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris) — sie teilt die Vorliebe für nasse Füße und sorgt für einen frühen Farbtupfer neben dem grünen Gras.
Der Haussknecht-Fuchsschwanz (Alopecurus haussknechtianus) gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Ordnung der Süßgrasartigen (Poales). Er ist in Mitteleuropa verbreitet und besiedelt bevorzugt Pionierstandorte (frisch entstandene Lebensräume) auf wechselfeuchten bis nassen Böden. Typisch sind seine aufsteigenden Halme und die dichten, ährenartigen Rispen (verzweigte Blütenstände). In der Natur findet man ihn oft an Ufersäumen oder in zeitweise überfluteten Senken.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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