Bild folgtKI-generierte IllustrationAlopecurus utriculatus
Auch bekannt als: Alopecurus utriculatus
Typisch fuer den Blasen-Fuchsschwanz (Alopecurus utriculatus) sind seine auffaellig bauchig aufgeblasenen Blattscheiden, die den Bluetenstand wie eine Manschette umschliessen. Als heimisches Gras bereichert es sonnige Beete, die nicht zu trocken sein duerfen. Er bevorzugt Standorte, die kalkhaltig und warm sind, was ihn zu einem spannenden Charakterkopf in naturnah gestalteten Gaerten macht. Da es sich um einen Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Naehrstoffbedarf) handelt, musst du ihn kaum duengen. Er ist eine wunderbare Ergaenzung fuer deine Wiesenflaechen, wenn du Wert auf regionale Vielfalt legst. Probiere es einfach mal aus, es lohnt sich!
Markanter Blickfang fuer Sonnenplaetze: Das Gras mit den aufgeblasenen Halmen.
Der Blasen-Fuchsschwanz spielt eine wichtige Rolle im Gefuege unserer heimischen Natur. Als windbluehende Pflanze produziert er Pollen, der als Teil der natuerlichen Nahrungskette relevant ist. Besonders interessant ist die Ausbreitung der Samen: Mit einem Gewicht von nur 1,3082 mg sind sie extrem leicht. Diese Diasporen (Ausbreitungseinheiten) werden problemlos vom Wind ueber groessere Distanzen hinweg verbreitet. In deinem Garten bietet das dichte Grasgeflecht zudem wertvollen Lebensraum fuer bodennah lebende Kleintiere, die im Bewuchs Schutz suchen. Durch die Vorliebe fuer kalkreiche Standorte unterstuetzt du gezielt die Flora dieser speziellen Lebensraeume.
Der Blasen-Fuchsschwanz gilt laut den vorliegenden Daten nicht als kindersicher. Auch wenn keine akuten Vergiftungsfaelle bekannt sind, solltest du darauf achten, dass kleine Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren. Ein achtsamer Umgang im Garten sorgt fuer ein sicheres Naturerlebnis.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.418 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Waehle einen vollsonnigen Platz (Ellenberg Licht 8), an dem das Gras mindestens sechs Stunden direkte Sonne bekommt.
Der Boden sollte frisch (maessig feucht) sein (Ellenberg Feuchte 6); achte darauf, dass der Standort im Sommer nicht komplett austrocknet.
Ideal ist ein kalkhaltiger oder basischer Boden (Ellenberg Reaktion 8). Falls dein Boden sauer ist, kannst du ihn mit etwas Algenkalk aufbereiten.
Da das Gras ein Mittelzehrer (mittlerer Naehrstoffbedarf) ist, reicht eine Gabe Kompost im Fruehjahr voellig aus.
Halte bei der Pflanzung im Fruehjahr (Maerz bis Mai) oder Herbst (September bis November) die Wuchshoehe von genau 0,42 m im Blick.
Lass die Halme ueber den Winter stehen, um Tieren Schutz zu bieten und den natuerlichen Kreislauf zu foerdern.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie teilt die Vorliebe fuer sonnige, frische Standorte und bietet einen schoenen farblichen Kontrast.
Der Blasen-Fuchsschwanz gehoert zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Gattung der Fuchsschwaenze (Alopecurus). Er ist in Deutschland und Oesterreich heimisch und besiedelt bevorzugt warme, basenreiche Standorte mit frischen Bodenverhaeltnissen. Morphologisch faellt er durch seine Wuchshoehe von genau 0,42 m und die namensgebenden, bauchigen Scheiden der obersten Blaetter auf. Er ist eine charakteristische Art waermeliebender Wiesenflaechen auf kalkhaltigem Untergrund.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →