Bild folgtKI-generierte IllustrationArmeria alpina
Unverwechselbar ist die Alpen-Grasnelke an ihren kugeligen, rosafarbenen Blütenköpfen, die auf aufrechten, blattlosen Stielen über grasartigen Blattpolstern stehen. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.18 m ist sie eine ideale Bewohnerin für sonnige Plätze mit kargem Untergrund. In deinem Naturgarten ist sie besonders wertvoll, weil sie als Spezialistin auf extrem nährstoffarmen Böden überlebt, wo kaum eine andere Pflanze gedeiht. Da sie eine Mykorrhiza-Verbindung (eine Lebensgemeinschaft zwischen Pilzen und Wurzeln) eingeht, trägt sie zur Gesundheit des Bodenökosystems bei. Ihre leichten Samen werden über weite Strecken vom Wind getragen und helfen so, neue Lebensräume zu besiedeln. Wenn du einen Steingarten oder eine Trockenmauer hast, machst du mit dieser alpinen Schönheit alles richtig.
Alpine Ausdauer auf 18 Zentimetern: Die robuste Spezialistin für karge Sonnenplätze.
Die Alpen-Grasnelke besetzt eine wichtige ökologische Nische auf Grenzertragsstandorten. Da sie auf sehr stickstoffarmen Böden wächst, fördert sie die pflanzliche Vielfalt abseits der üblichen Fettwiesen. Ihre Samen sind mit 1,92 mg sehr leicht, was eine Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht und zur genetischen Vernetzung isolierter Standorte beiträgt. Durch die Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen vom Typ AM verbessert sie die Bodenstruktur und Nährstoffaufnahme auf kargem Untergrund. In deinem Garten bietet sie spezialisierten Insekten der Bergregionen eine verlässliche Nahrungsquelle in Lebensräumen, die sonst oft blütenarm sind. Damit unterstützt du aktiv den Erhalt der alpinen Biodiversität im Siedlungsraum.
Die Alpen-Grasnelke wird als nicht kindersicher eingestuft. Zwar sind keine schweren Vergiftungen bekannt, dennoch sollten Kleinkinder und Haustiere nicht an den Pflanzenteilen kauen, um Reizungen zu vermeiden. Im Zweifelsfall oder bei versehentlichem Verzehr größerer Mengen kannst du den Giftnotruf unter 0228 19 240 erreichen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.18 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 9), da die Pflanze maximale Helligkeit benötigt.
Boden: Der Untergrund muss mager sein (Schwachzehrer). Verwende eine Mischung mit hohem Sand- oder Kiesanteil, um Nährstoffe gering zu halten.
Feuchtigkeit: Sie mag es frisch bis mäßig feucht (Feuchtewert 4), verträgt aber absolut keine Staunässe.
Pflanzzeit: Setze sie im Frühjahr zwischen März und Mai oder im Herbst bis November in die Erde.
Wuchs: Mit 0.18 m bleibt sie niedrig; achte darauf, dass sie nicht von starkwüchsigen Nachbarn bedrängt wird.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht zwingend erforderlich, das Belassen der Fruchtstände fördert die natürliche Ausbreitung.
Vermehrung: Die leichten Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sorgen bei offenem Boden für Selbstaussaat durch Wind.
Pflanzpartner: Gute Nachbarn sind der Scharfe Mauerpfeffer (Sedum acre) oder die Alpen-Aster (Aster alpinus) – beide teilen die Vorliebe für sonnige, karge Standorte.
Die Alpen-Grasnelke (Armeria alpina) gehört zur Familie der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae) und ist in den Gebirgszügen von Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Hause. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst alpine Magerrasen (nährstoffarme Wiesen) und Felsspalten in sonnigen Höhenlagen. Als krautige Pflanze (ein Gewächs, dessen oberirdische Teile nicht verholzen) bildet sie dichte, polsterartige Rosetten aus schmalen, breitblättrigen Blättern. Diese Wuchsform schützt sie in der Natur vor Austrocknung und strengem Frost.
3 Videos zu Alpen-Grasnelke
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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