Bild folgtKI-generierte IllustrationAlthaea hirsuta
Auch bekannt als: Althaea hirsuta
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An seinem borstig behaarten Stängel und den zarten, blassvioletten Blüten, die direkt aus den Blattachseln entspringen, lässt sich der Rauhaar-Eibisch sofort erkennen. Diese Pflanze ist für deinen Naturgarten ein echter Gewinn, da sie als gefährdete Art auf der Roten Liste steht und spezialisierten Insekten hilft. Nach aktuellen Daten profitieren vor allem Schmetterlinge wie der Malven-Dickkopffalter (Carcharodus alceae) von seinem Nektarangebot. Mit seiner geringen Größe passt er wunderbar in sonnige Beetlücken oder Steingärten. Wenn du ihm ein warmes Plätzchen gibst, tust du aktiv etwas für den Erhalt unserer Artenvielfalt.
Rote-Liste-Art im Taschenformat: Ein seltener Schatz für Malven-Dickkopffalter.
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Der Rauhaar-Eibisch ist eine wertvolle Nektarquelle für verschiedene Schmetterlingsarten. Besonders der Malven-Dickkopffalter (Carcharodus alceae) und der nah verwandte Carcharodus tripolinus fliegen die Blüten regelmäßig an. Auch seltenere Wanderfalter wie der Afrikanische Monarch (Danaus chrysippus) sowie das Spanische Heidevögelchen (Coenonympha dorus) nutzen die Pflanze als Nahrungsquelle. Die leichten Samen dienen nach der Reife als Nahrung für Kleinvögel, während die Pflanze im Boden eine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen (AM-Typ) eingeht, was die Bodenbiologie stärkt. Durch den Status als Rote-Liste-Art (Stufe 3) ist jede Ansiedlung im Garten ein wertvoller Beitrag zum Biotopverbund.
Bitte beachte, dass der Rauhaar-Eibisch als nicht kindersicher eingestuft wird. Die markante, borstige Behaarung der Stängel und Blätter kann bei Berührung mit empfindlicher Haut Reizungen verursachen. Es ist daher ratsam, die Pflanze an Stellen zu setzen, an denen Kinder nicht direkt damit spielen, und beim Hantieren eventuell Handschuhe zu tragen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.236 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 8: mindestens 6 Stunden direkte Sonne täglich).
Der Boden sollte trocken bis mäßig feucht sein (Feuchtewert 4); Staunässe unbedingt vermeiden.
Achte auf eine kalkhaltige und basische Bodenbeschaffenheit (Reaktionswert 7), gegebenenfalls mit etwas Kalk nachhelfen.
Die Pflanzzeit liegt im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden offen ist.
Ein normaler Gartenboden (Mittelzehrer) ist völlig ausreichend, eine Überdüngung schadet eher.
Da die Samen mit 2,478 mg sehr leicht sind, verbreitet sich die Pflanze bei Windstille gern durch Selbstaussaat.
Ein Rückschnitt ist im Herbst nicht nötig, die Pflanze zieht sich von selbst zurück.
Gute Partnerin: Die Gewöhnliche Wegwarte (Cichorium intybus) – sie teilt die Vorliebe für kalkhaltige, sonnige Standorte und bietet einen schönen farblichen Kontrast.
Der Rauhaar-Eibisch (Althaea hirsuta) ist ein Vertreter der Malvengewächse (Malvaceae) und gilt in Deutschland, Österreich und der Schweiz als alteingebürgerter Archäophyt (Pflanzen, die vor 1492 eingeführt wurden). Sein natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und sonnige Wegränder auf kalkhaltigem Untergrund. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,24 m bleibt diese krautige, nicht verholzende Pflanze recht kompakt. Typisch sind die breitblättrigen, stark behaarten Blätter, die eine Blattfläche von etwa 392,4 mm² erreichen.
4 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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