Bild folgtKI-generierte IllustrationAlyssoides utriculata
Auch bekannt als: Alyssoides utriculata
An ihren auffallend aufgeblasenen Schötchen lässt sich das Blasenschötchen (Alyssoides utriculata) sofort erkennen. Diese kugeligen Fruchthüllen sind im Garten ein echter Blickfang und geben der Pflanze ihren Namen. Als Vertreterin der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) bereichert sie sonnige, karge Standorte und fördert die Vielfalt in Deinem Garten. Da ihre schweren Samen meist nur kurze Distanzen zurücklegen, bleibt sie ihrem einmal gewählten Platz über Jahre treu. Mit dieser Pflanze holst Du Dir einen Spezialisten für felsige Gartenbereiche direkt nach Hause. Du wirst sehen, wie einfach es ist, auch trockene Ecken lebendig zu gestalten.
Markante Ballonfrüchte für sonnige Steingärten und karge Nischen.
In Deinem Naturgarten dient das Blasenschötchen vor allem als Strukturbildner für trockene Nischen. Da die Samen mit 6,22 Milligramm recht schwer sind, erfolgt die Ausbreitung über kurze Distanzen, oft unterstützt durch bodenbewohnende Tiere. Diese Diasporen (Pflanzenteile zur Vermehrung) können eine Nahrungsquelle für kleine Wirbeltiere darstellen. Als Kreuzblütengewächs trägt die Art zur botanischen Vielfalt bei, die für spezialisierte Insekten wichtig ist. Da keine spezifischen Bestäuberdaten vorliegen, liegt ihr ökologischer Wert besonders in der Besiedlung extremer Standorte, an denen sie für ein günstiges Mikroklima am Boden sorgt.
Bitte achte darauf, dass das Blasenschötchen in der Datenbank als nicht kindersicher eingestuft ist. Ein vorsichtiger Umgang im Garten ist daher wichtig, besonders wenn Kinder oder Haustiere dort spielen. Sollten Pflanzenteile versehentlich verzehrt worden sein, kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.344 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz, idealerweise in einem Steingarten oder an einer trockenen Mauer.
Der Boden muss sehr gut durchlässig und eher nährstoffarm sein, um Staunässe (stehendes Wasser) zu vermeiden.
Pflanze das Blasenschötchen im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die offene Erde.
Halte beim Pflanzen ausreichend Abstand, damit sich die krautige Rosette gut ausbreiten kann.
Eine Bodenvorbereitung mit Sand oder feinem Kies hilft, den Standort abzumagern (nährstoffärmer zu machen).
Da die Pflanze nicht verholzt, benötigt sie kaum Pflege; entferne vertrocknete Teile erst im späten Frühjahr.
Die Vermehrung erfolgt meist durch Selbstaussaat direkt am Standort.
Gute Partnerin: Die Pfirsichblättrige Glockenblume (Campanula persicifolia) – sie bevorzugt ähnliche Lichtverhältnisse und ergänzt das Blasenschötchen optisch ideal.
Das Blasenschötchen (Alyssoides utriculata) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) innerhalb der Ordnung der Senfartigen (Brassicales). In Europa findet man sie natürlicherweise in Felsspalten und auf Schutthalden, also in sehr mineralischen und warmen Lebensräumen. Die krautige Pflanze ist nicht verholzt und zeichnet sich durch ihre breitblättrige Laubstruktur aus. Eine botanische Besonderheit ist das Samengewicht von 6,22 Milligramm. Diese vergleichsweise schweren Diasporen (Ausbreitungseinheiten) fallen oft einfach zu Boden oder werden durch Tiere über kurze Distanzen verbreitet.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →