Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
heimisch Deutschland
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Der Zwergwels (Ameiurus nebulosus) faellt sofort durch seine acht markanten Barteln (fadenfoermige Tast- und Geschmacksorgane) rund um das breite Maul auf. Sein schuppenloser Koerper zeigt meist eine braeunliche bis olivgruene Faerbung, die ihn am schlammigen Boden deines Teichs perfekt tarnt. Falls du diesen Fisch bei dir beobachtest, hast du einen ruhigen Bewohner der tieferen Wasserzonen gewonnen. Er lebt vorzugsweise benthisch (am Gewaesserboden orientiert) und durchstoebert dort gezielt das Substrat. Als Allesfresser ernaehrt er sich von verschiedenen tierischen und pflanzlichen Stoffen, was die natuerliche Selbstreinigung des Wassers unterstuetzt. In der Daemmerung wird er besonders aktiv und nutzt seine feinen Sinnesorgane zur Nahrungssuche. In deinem Garten hilft er dabei, das biologische Gleichgewicht zu stabilisieren, indem er herabsinkende Naehrstoffe verwertet. Du solltest darauf achten, dass dein Teich eine Mindesttiefe von achtzig Zentimetern hat, damit das Tier sicher ueberwintern kann. Eine naturnahe Gestaltung mit ausreichend Verstecken am Boden kommt seiner Lebensweise sehr entgegen. Besondere gesetzliche Schutzbestimmungen musst du nicht beachten, da die Art in Deutschland als heimisch gilt.
Vorsicht ist beim direkten Kontakt geboten, da die harten Strahlen der Brust- und Rueckenflossen spitze Dornen aufweisen. Diese koennen schmerzhafte Stiche verursachen, wenn der Fisch unvorsichtig angefasst wird. Ansonsten ist das Tier fuer dich und deine Haustiere voellig harmlos.
Innerhalb der Wirbeltiere wird der Zwergwels (Ameiurus nebulosus) der Ordnung der Welsartigen zugeordnet. In Deutschland besiedelt er bevorzugt stehende Gewaesser mit schlammigem Untergrund und reichem Bewuchs. Als stationaere Fischart verbringt er den Grossteil seines Lebens in einem begrenzten Revier am Gewaesserboden. Er ist bekannt fuer seine hohe Toleranz gegenueber geringen Sauerstoffgehalten im Wasser.
•Friedrichs-Manthey et al. (2023) — Harmonised Freshwater Fish Occurrence Data für 12 Bundesländer, Leibniz Institute for the Analysis of Biodiversity Change (LIB), GBIF, DOI: 10.15468/c75fky (CC BY 4.0)
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