Bild folgtKI-generierte IllustrationAmelanchier embergeri
Auch bekannt als: Amelanchier embergeri
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren strahlend weißen Blütentrauben im April und dem malerischen, oft mehrstämmigen Wuchs lässt sich Embergers Felsenbirne sofort erkennen. Als heimisches Wildgehölz ist sie ein wahrer Naturschatz, der im Gegensatz zu oft gepflanzten exotischen Verwandten perfekt in unser Ökosystem passt. Besonders seltene Schmetterlinge wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder der Steppenheiden-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) finden hier eine lebenswichtige Nahrungsquelle. Mit dieser Pflanze holst du dir ein Stück ursprüngliche Biodiversität in den Garten, das nicht nur schön aussieht, sondern aktiv zum Artenschutz beiträgt. Du wirst staunen, wie viele seltene Gäste sich an den Blüten einfinden.
Einheimische Kostbarkeit: Die Rettungsinsel für seltene Würfel-Dickkopffalter.
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Dieses Gehölz bietet einen enormen Wert für die Insektenwelt, da es nach aktuellen Bestäubungsdaten zahlreiche seltene Falter anzieht. Der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und der Rosetten-Dickkopffalter (Spialia rosae) nutzen den Nektar der weißen Blüten. Auch für gefährdete Arten wie den Steppenheiden-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) und den Schwarzbraunen Würfel-Dickkopffalter (Muschampia cribrellum) ist die Pflanze eine wichtige Anlaufstelle. Sogar verschiedene Perlmuttfalter wie Boloria freija oder Boloria polaris profitieren von diesem heimischen Strauch. Im Sommer reifen zudem die dunklen Scheinfrüchte, die eine begehrte Nahrung für viele einheimische Vogelarten darstellen.
Bitte beachte, dass Embergers Felsenbirne als nicht kindersicher eingestuft wird. Die Samen in den Früchten enthalten geringe Mengen an blausäurehaltigen Verbindungen, weshalb vom Verzehr größerer Mengen abzuraten ist. Sollten Kinder oder Haustiere auffällige Symptome zeigen, wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Pflanze das Gehölz am besten im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange kein Frost herrscht.
Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Standort; je mehr Sonne sie bekommt, desto reicher fällt die Blüte aus.
Der Boden sollte gut durchlässig sein, da sie empfindlich auf Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) reagiert.
Bei der Pflanzung kannst du die Erde mit etwas Kompost verbessern, um die Arbuskuläre Mykorrhiza (Symbiose mit Bodenpilzen) zu unterstützen.
Ein regelmäßiger Rückschnitt ist nicht nötig; entferne bei Bedarf nach der Blüte lediglich altes oder quer wachsendes Holz.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 2 bis 3 Metern zu benachbarten Gehölzen ein.
Gute Partnerin: Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) – sie besiedelt ähnliche lichte Standorte und ergänzt die frühe Blütezeit ökologisch perfekt.
Embergers Felsenbirne gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland indigen (ursprünglich einheimisch). In der Natur findet man sie bevorzugt an lichten Waldrändern oder auf felsigen Hängen, wo sie als robuster Strauch wächst. Ein besonderes Merkmal sind ihre wechselständigen, eiförmigen Blätter, die im Austrieb oft leicht behaart sind und sich im Herbst prachtvoll verfärben. Sie geht eine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) ein, eine enge Lebensgemeinschaft zwischen Wurzeln und nützlichen Bodenpilzen, die ihre Nährstoffaufnahme verbessert.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →