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Amelanchier embergeri
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Auch bekannt als: Amelanchier embergeri
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Arten
interagieren
12
Interaktionen
dokumentiert
An ihren strahlend weißen Blütentrauben im April und dem malerischen, oft mehrstämmigen Wuchs lässt sich Embergers Felsenbirne sofort erkennen. Als heimisches Wildgehölz ist sie ein wahrer Naturschatz, der im Gegensatz zu oft gepflanzten exotischen Verwandten perfekt in unser Ökosystem passt. Besonders seltene Schmetterlinge wie der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) oder der Steppenheiden-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) finden hier eine lebenswichtige Nahrungsquelle. Mit dieser Pflanze holst du dir ein Stück ursprüngliche Biodiversität in den Garten, das nicht nur schön aussieht, sondern aktiv zum Artenschutz beiträgt. Du wirst staunen, wie viele seltene Gäste sich an den Blüten einfinden.
Einheimische Kostbarkeit: Die Rettungsinsel für seltene Würfel-Dickkopffalter.
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Dieses Gehölz bietet einen enormen Wert für die Insektenwelt, da es nach aktuellen Bestäubungsdaten zahlreiche seltene Falter anzieht. Der Rote Würfel-Dickkopffalter (Spialia sertorius) und der Rosetten-Dickkopffalter (Spialia rosae) nutzen den Nektar der weißen Blüten. Auch für gefährdete Arten wie den Steppenheiden-Dickkopffalter (Muschampia tessellum) und den Schwarzbraunen Würfel-Dickkopffalter (Muschampia cribrellum) ist die Pflanze eine wichtige Anlaufstelle. Sogar verschiedene Perlmuttfalter wie Boloria freija oder Boloria polaris profitieren von diesem heimischen Strauch. Im Sommer reifen zudem die dunklen Scheinfrüchte, die eine begehrte Nahrung für viele einheimische Vogelarten darstellen.
Bitte beachte, dass Embergers Felsenbirne als nicht kindersicher eingestuft wird. Die Samen in den Früchten enthalten geringe Mengen an blausäurehaltigen Verbindungen, weshalb vom Verzehr größerer Mengen abzuraten ist. Sollten Kinder oder Haustiere auffällige Symptome zeigen, wende dich bitte an den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Bioregion
Continental
Embergers Felsenbirne gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist in Deutschland indigen (ursprünglich einheimisch). In der Natur findet man sie bevorzugt an lichten Waldrändern oder auf felsigen Hängen, wo sie als robuster Strauch wächst. Ein besonderes Merkmal sind ihre wechselständigen, eiförmigen Blätter, die im Austrieb oft leicht behaart sind und sich im Herbst prachtvoll verfärben. Sie geht eine Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) ein, eine enge Lebensgemeinschaft zwischen Wurzeln und nützlichen Bodenpilzen, die ihre Nährstoffaufnahme verbessert.
12 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.