Bild folgtKI-generierte IllustrationAmpedus sanguineus
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Dieser etwa 12 bis 17 Millimeter große Käfer fällt Dir sofort durch seine länglich-ovale Körperform, den tiefschwarzen Kopf sowie die leuchtend blutroten Deckflügel (verhärtete Vorderflügel) auf. Du findest diesen heimischen Bewohner bevorzugt in Gärten mit altem Baumbestand oder in der Nähe von Waldrändern. Er besiedelt als Totholzbewohner vor allem morsche Stämme und Stubben. Im Naturhaushalt übernimmt er eine wichtige Funktion bei der Zersetzung von organischem Material. Die Larven entwickeln sich über mehrere Jahre hinweg im morschen Holz der Gewöhnlichen Buche (Fagus sylvatica), der Gewöhnlichen Fichte (Picea abies) oder der Gewöhnlichen Kiefer (Pinus sylvestris). Dort leben sie räuberisch von anderen Insektenlarven oder fressen sich durch das bereits zersetzte Holzmehl. Wenn Du dem Tier helfen möchtest, solltest Du morsche Holzstücke dieser Baumarten im Garten liegen lassen und nicht entsorgen. Ein besonderes Merkmal ist der Schnellmechanismus, mit dem er sich bei Gefahr mit einem hörbaren Klicken in die Luft schnellen lassen kann. Das Tier ist ein wertvoller Nützling, der die natürliche Kreislaufwirtschaft in Deinem Garten unterstützt. Beobachte ihn am besten an sonnigen Tagen im April auf Baumrinden oder Totholzhaufen.
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Für Dich und Deine Gartenpflanzen ist dieser Käfer völlig harmlos, da er weder beißt noch sticht. Er gilt nicht als Schädling, sondern unterstützt als nützlicher Zersetzer den Abbau von totem Holz im Ökosystem Deines Gartens.
Der Blutrote Schnellkäfer (Ampedus sanguineus) gehört zur Familie der Schnellkäfer (Elateridae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt bevorzugt Waldgebiete sowie parkähnliche Landschaften. Die Art lebt saproxylophag (sich von totem Holz ernährend) und erreicht eine Körperlänge von bis zu 17 Millimetern. Sein markantes Erscheinungsbild dient der Warnung vor Fressfeinden.
Körperlänge
1.4242 cm
Gewicht
0.078069 g
3 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Hagge et al. (2021) — Saproxylic Beetle Morphological Trait Database, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.2fqz612p3 (CC0 1.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →