Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Elateridae
heimisch Deutschland
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Der Blutrote Schnellkäfer (Ampedus sanguinolentus) fällt durch seine leuchtend blutroten Deckflügel (verhärtete Vorderflügel), den schwarzen Halsschild und seine längliche, flache Körperform sofort ins Auge. In deinem Garten bewohnt dieser heimische Käfer bevorzugt Bereiche mit Totholz oder morschen Baumstümpfen, die er für seine Entwicklung benötigt. Er gehört zur Familie der Schnellkäfer (Elateridae), die sich bei Gefahr mit einem speziellen Sprungapparat auf der Unterseite und einem hörbaren Klicken in die Luft katapultieren können. Die Larven leben über mehrere Jahre hinweg im morschen Holz oder im Boden und übernehmen dort eine wichtige Rolle als Zersetzer (Destruenten), indem sie organisches Material abbauen. Du kannst diesen Nützling aktiv unterstützen, indem du alte Baumstümpfe, Wurzelstiche oder Totholzhaufen in einer ruhigen Ecke deines Gartens belässt. Gelegentlich lässt sich der Käfer beim Sonnenbad oder bei der Nahrungssuche auf Heidekraut beobachten. Ein naturnaher Garten mit morschem Holz bietet diesem spezialisierten Insekt den notwendigen Lebensraum. Er ist ein friedlicher Mitbewohner, der weder dir noch deinen Zierpflanzen schadet. Durch den Erhalt von Alt- und Totholz trägst du direkt zum Artenschutz für diesen auffälligen Käfer bei.
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Dieser Käfer ist für den Menschen vollkommen harmlos, kann weder beißen noch stechen und stellt keinen Schädling für Gartenpflanzen dar. Als nützlicher Holzzersetzer ist er ein wichtiger Bestandteil des ökologischen Kreislaufs und sollte in seinem Lebensraum nicht gestört werden.
Körper
Körperlänge
1.1048 cm
Gewicht
0.027288 g
Der Blutrote Schnellkäfer gehört zur Ordnung der Käfer (Coleoptera) und wird innerhalb der Familie der Schnellkäfer (Elateridae) in die Gattung Ampedus eingeordnet. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien, wobei er eng an baumreiche Lebensräume gebunden ist. Die Art ist auf morsche Holzsubstrate für ihre mehrjährige Larvalentwicklung angewiesen und bevorzugt sonnige Standorte mit Totholzanteil.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Hagge et al. (2021) — Saproxylic Beetle Morphological Trait Database, Dryad, DOI: 10.5061/dryad.2fqz612p3 (CC0 1.0)
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