Bild folgtKI-generierte IllustrationLysimachia loeflingii
Auch bekannt als: Lysimachia loeflingii
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
An ihren leuchtend ziegelroten Sternblüten, die sich nur bei klarem Himmel vollständig öffnen, lässt sich der Acker-Gauchheil (Lysimachia loeflingii) sofort erkennen. Diese zierliche, niederliegende Pflanze ist ein wertvoller Bestandteil unserer heimischen Flora und besiedelt bevorzugt offenliegende Bodenstellen. Da die Art in Deutschland und Österreich heimisch ist, bereichert sie das ökologische Gefüge Deines Gartens auf ganz natürliche Weise. Du machst alles richtig, wenn Du diesem Pionier zwischen Deinem Gemüse oder in Staudenlücken Raum zur Entfaltung gibst. So förderst Du die Artenvielfalt direkt vor Deiner Haustür.
Heimischer Lückenfüller: Der Acker-Gauchheil belebt offene Böden ganz natürlich.
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Als heimische Art in Deutschland und Österreich leistet der Acker-Gauchheil (Lysimachia loeflingii) einen wichtigen Beitrag zur regionalen Pflanzengesellschaft. Er besiedelt ökologische Nischen auf offenen Bodenflächen, die für das Gleichgewicht im Garten wichtig sind. Durch die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Verbindung mit nützlichen Bodenpilzen, trägt die Pflanze aktiv zur Gesundheit des Bodenökosystems bei. Da er Teil der ursprünglichen Ackerwildkraut-Gemeinschaft ist, hilft sein Erhalt dabei, die genetische Vielfalt unserer Region zu bewahren. Er dient als natürlicher Bodenfestiger in ansonsten kahlen Beetzwischenräumen und unterstützt so ein stabiles Mikroklima direkt am Boden.
Achtung: Der Acker-Gauchheil (Lysimachia loeflingii) ist nicht kindersicher. Die Pflanze enthält Saponine (seifenähnliche Pflanzenstoffe), die bei Verzehr zu Unwohlsein oder Schleimhautreizungen führen können. In Gärten mit kleinen Kindern solltest Du darauf achten, dass keine Pflanzenteile in den Mund gelangen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Jul – Jul
Bioregion
Continental
Wähle einen sonnigen Standort mit nährstoffreichem, nicht zu festem Boden.
Pflanzzeit: Setze die Pflanze entweder im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden offen ist.
Da der Acker-Gauchheil einjährig ist, solltest Du auf Mulchen (Abdecken des Bodens mit organischem Material) verzichten, damit die Samen im Folgejahr Licht zum Keimen finden.
Er benötigt kaum zusätzliche Pflege oder Düngung, da er gut an hiesige Gartenböden angepasst ist.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert über die Selbstaussaat nach der Blüte.
Er profitiert von der Mykorrhiza (Symbiose zwischen Pilz und Wurzel), was die Pflanze vital hält.
Achte darauf, Hackarbeiten vorsichtig durchzuführen, um die flach wachsenden Triebe nicht zu beschädigen.
Gieße die Pflanze nur bei extremer Trockenheit, da sie mit normaler Bodenfeuchtigkeit gut zurechtkommt.
Schütze offene Bodenstellen im Winter nicht mit Folien, damit der natürliche Samenzyklus erhalten bleibt.
Kombinationsempfehlung: Gute Partnerin ist die Echte Kamille (Matricaria chamomilla) – beide teilen die Vorliebe für offene, sonnige Standorte und ergänzen sich hervorragend in der natürlichen Ackerbegleitflora.
Der Acker-Gauchheil (Lysimachia loeflingii) gehört zur Familie der Primelgewächse (Primulaceae) und ist in weiten Teilen Deutschlands und Österreichs verbreitet. Er siedelt sich bevorzugt auf nährstoffreichen Äckern und in Gärten an, die über offene Bodenstellen verfügen. Charakteristisch sind die vierkantigen Stängel und die gegenständig (sich jeweils paarweise gegenüberliegend) angeordneten Blätter. Eine Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM), eine Form der Symbiose (Lebensgemeinschaft), bei der die Pflanze eng mit Bodenpilzen zusammenarbeitet, um Nährstoffe effizienter aus der Erde aufzunehmen.
3 Videos zu Acker-Gauchheil



•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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