Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Diese zu den Spinnentieren (Arachnida) gehörende Art erkennst Du an ihrer kräftigen Gestalt und der meist verborgenen Lebensweise in bodennahen Bereichen. Als Bewohner der unteren Vegetationsschichten nimmst Du sie vermutlich nur selten direkt wahr, doch sie ist ein fester Bestandteil der heimischen Fauna. Diese Tiere ernähren sich rein räuberisch von verschiedenen Insekten und anderen Wirbellosen (Tiere ohne Rückgrat), was sie zu wertvollen Helfern bei der natürlichen Schädlingskontrolle macht. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen bekannt sind, jagen sie überall dort, wo sie ausreichend Beute im Bodenlaub oder in der Krautschicht finden. In Deinem Garten besetzt die Spinne eine wichtige ökologische Rolle als Regulator kleinerer Gliedertiere. Du kannst den Tieren helfen, indem Du Laubschichten oder Totholzhaufen als Rückzugsorte unangetastet lässt. Solche Strukturen bieten den nötigen Schutz vor extremen Witterungseinflüssen und natürlichen Fressfeinden. Ein naturnaher Garten mit einer hohen Strukturvielfalt ist die beste Voraussetzung für ihr dauerhaftes Überleben. Wenn Du auf chemische Mittel verzichtest, förderst Du nicht nur diese nützliche Art, sondern das gesamte ökologische Gleichgewicht. Es ist eine Freude zu beobachten, wie sich durch solche einfachen Maßnahmen die Artenvielfalt stabilisiert.
Diese Art ist für den Menschen und Deine Haustiere absolut harmlos und nicht wehrhaft. Da sie sehr zurückgezogen lebt, kommt es kaum zu direkten Begegnungen mit Gartenbesitzern. Ein rücksichtsvoller Umgang mit den Tieren und der Verzicht auf Pestizide (Pflanzenschutzmittel) schützt diese nützlichen Mitbewohner wirkungsvoll.
Die taxonomische Einordnung führt die Art Aname magnifica in die Ordnung der Webspinnen (Araneae). Ihre Verbreitung wird in wissenschaftlichen Verzeichnissen wie dem World Spider Catalog für das Gebiet des Vereinigten Königreichs angegeben. Innerhalb der Gattung Aname gehört sie zu einer Gruppe, die vorwiegend am oder im Boden lebt und dort ihre Jagdreviere hat. Als räuberisches Gliedertier ist sie eng an Standorte mit stabilen Bodenverhältnissen und ausreichenden Versteckmöglichkeiten gebunden.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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