Bild folgtKI-generierte IllustrationAnatis ocellata
Auch bekannt als: Augenfleck-Marienkäfer
2
Pflanzen
besucht
3
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtspflanzen
bekannt
Der Augenmarienkäfer (Anatis ocellata) fällt Dir durch seine beachtliche Größe von bis zu neun Millimetern und die charakteristischen schwarzen Punkte auf, die hellgelb umrandet auf den roten Deckflügeln (Elytren) prangen. Variantenreich in der Färbung, ist er dennoch stets an diesen augenähnlichen Flecken erkennbar. In Deinem Garten hält er sich bevorzugt an Gehölzen wie der Gewöhnlichen Kiefer (Pinus sylvestris) oder am Apfel (Malus domestica) auf. Er übernimmt dort eine wichtige Rolle als räuberischer Nützling, da er sich von Blattläusen und anderen kleinen Insekten ernährt. Auch die Larven sind bereits als Jäger aktiv und entwickeln sich oft im Nadelwerk der Gewöhnlichen Kiefer (Pinus sylvestris). Als holometaboles (eine vollständige Verwandlung durchlaufendes) Insekt durchläuft er die Stadien vom Ei über die Larve und Puppe bis zum fertigen Käfer. Du kannst diesen nützlichen Gartenbewohner fördern, indem Du auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtest. Belasse zudem etwas Totholz (abgestorbenes Holz) oder Laubhaufen in Deinem Garten. Diese Strukturen dienen dem Käfer als sichere Verstecke für die Überwinterung. Eine naturnahe Gestaltung mit heimischen Gehölzen bietet ihm die nötige Lebensgrundlage für seinen gesamten Entwicklungszyklus.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Dieser Käfer ist für Dich vollkommen harmlos und als eifriger Insektenfresser ein nützlicher Gast in Deinem Garten. Er besitzt keinen speziellen Schutzstatus, ist aber ökologisch sehr wertvoll für die natürliche Schädlingsregulierung. Bei Störung kann er eine gelbliche Flüssigkeit absondern, was ein harmloses Abwehrverhalten darstellt.
Der Augenmarienkäfer (Anatis ocellata) gehört zur Familie der Marienkäfer (Coccinellidae) innerhalb der Ordnung der Käfer (Coleoptera). Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Deutschland, Österreich, die Schweiz und Belgien. Mit einer Körperlänge von acht bis neun Millimetern gilt er als der größte heimische Marienkäfer. Er führt eine räuberische Lebensweise und ist oft in Wäldern oder Gärten mit Baumbestand anzutreffen. Die markante Zeichnung seiner Deckflügel dient als wirksamer Schutzmechanismus vor Fressfeinden.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →