Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Anchusa crispa
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
An den tiefblauen, trichterförmigen Blüten und den markant behaarten, welligen Blättern lässt sich Anchusa crispa sofort erkennen. Als seltene Vertreterin der Raublattgewächse bereichert sie Deinen Garten vor allem in sonnigen, warmen Lagen, in denen sich andere Pflanzen schwertun. Durch ihren Wuchs und die späte Blütezeit füllt sie eine wichtige Lücke im jahreszeitlichen Rhythmus der Natur. Obwohl keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, zeigt die Erfahrung mit dieser Gattung, dass sie ein wertvoller Anlaufpunkt für fliegende Gäste ist. Mit dieser Pflanze holst Du Dir ein echtes Stück botanischer Besonderheit in Dein Beet. Du wirst staunen, wie viel Leben sie an heißen Tagen in Deine Anlage bringt.
Blaues Wunder für Sonnenanbeter: Robust, hitzefest und ökologisch wertvoll.
Nach aktuellen Beobachtungen in naturnahen Gärten ist die Pflanze aufgrund ihrer späten Blüte eine wichtige Energiequelle, wenn viele Frühlingsblüher bereits vergangen sind. Die raue Oberfläche der Blätter bietet zudem kleinen Wirbellosen wie Spinnen oder Käfern tagsüber wichtige Versteckmöglichkeiten vor der Sonne. Die Samenreife im Spätsommer stellt ein potenzielles Nahrungsangebot für bodenfressende Vögel dar. Da die Pflanze wärmeliebend ist, profitiert sie von klimatischen Veränderungen und bleibt auch in trockenen Sommern standhaft. Sie dient als Trittsteinbiotop (vernetzender Lebensraum) für Arten, die auf offene, warme Bodenstellen angewiesen sind. So trägst Du aktiv zum Erhalt einer spezialisierten Flora bei.
Die Krause Ochsenzunge ist laut Datenbank nicht kindersicher und sollte daher außerhalb der Reichweite von Kleinkindern gepflanzt werden. Wie viele Raublattgewächse kann sie Inhaltsstoffe besitzen, die bei Verzehr ungesund sind. Bei Hautkontakt können die rauen Haare bei empfindlichen Personen leichte Irritationen auslösen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Die Krause Ochsenzunge gehört zur Familie der Raublattgewächse (Boraginaceae) innerhalb der Ordnung der Borretschartigen. In unserer Region ist sie als wärmeliebende Spezialistin bekannt, die natürlicherweise in Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) oder auf sandigen Freiflächen vorkommt. Charakteristisch ist die raue Behaarung der gesamten Pflanze, ein Verdunstungsschutz gegen Hitze. Ihre Blütenstände sind als Wickel (einsinnig eingerollte Blütenstände) angeordnet, was ein typisches Merkmal dieser Pflanzengruppe ist. Sie bevorzugt neutrale bis schwach saure Bodenverhältnisse.
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 30.01.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.