Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena bucephala Stephens, 1846
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Du erkennst die Weißdorn-Sandbiene an ihrem auffällig breiten Kopf und dem kräftigen Körperbau, der eine Körperlänge von etwa 11 bis 14 Millimetern erreicht. Diese Wildbiene bringt pro Jahr nur eine einzige Generation hervor. Ihre Eier legt sie in selbst gegrabenen Gängen im Boden ab, wobei sie oft eine kommunale Lebensweise (mehrere Weibchen nutzen gemeinsam denselben Nesteingang) zeigt. Im zeitigen Frühjahr besucht sie bevorzugt die Blüten der Schlehe (Prunus spinosa) und den Eingriffeligen Weißdorn (Crataegus monogyna). Später im Frühling und Frühsommer nutzt sie auch den Apfel (Malus), den Feld-Ahorn (Acer campestre) oder den Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) als Nahrungsquelle. Die Larven ernähren sich im Nest ausschließlich von dem von der Mutter eingetragenen Pollen-Nektar-Gemisch. Das Tier überwintert bereits als fertig entwickeltes Insekt in seiner schützenden Brutkammer tief in der Erde. Du kannst die Art fördern, indem du heimische Wildsträucher wie den Weißdorn pflanzt und sonnige Bodenstellen im Garten nicht umgräbst. So sicherst du ihr die lebensnotwendigen Nistplätze und die spezialisierte Nahrung.
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Diese Wildbiene ist völlig harmlos und ein nützlicher Bestäuber in deinem Garten. Sie verhält sich gegenüber Menschen nicht aggressiv; ihr kleiner Stachel kann die menschliche Haut kaum durchdringen und wird nur bei äußerster Bedrohung eingesetzt.
Die Weißdorn-Sandbiene (Andrena bucephala) gehört zur Familie der Sandbienen (Andrenidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt Waldränder, Gebüsche und naturnahe Gärten. Ein markantes Merkmal für Kenner ist der namensgebende, extrem verbreiterte Kopf der Weibchen. Die Art lebt solitär (einzeln), bildet jedoch häufig kleine Kolonien, in denen sich mehrere Individuen einen Hauptgang im Boden teilen.
3 Videos zu Weißdorn-Sandbiene



7 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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