Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena congruens
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Die Wiesen-Körbchensandbiene (Andrena congruens) ist eine mittelgroße, meist bräunlich behaarte Wildbiene mit dunklem Körper, die durch ihren sehr schnellen und zielgerichteten Flug auffällt. In Deinem Garten kannst Du diesen heimischen Gast vor allem an sonnigen Stellen beobachten, wo er fleißig Blüten besucht. Da sie zu den Sandbienen gehört, gräbt sie ihre Nester in den Erdboden und ist daher auf offene, unbewachsene Bodenstellen angewiesen. Bei der Nahrungssuche zeigt sie eine Vorliebe für den Gewöhnlichen Bärenklau (Heracleum sphondylium) und die Gewöhnliche Möhre (Daucus carota). Auch die Große Bibernelle (Pimpinella major) dient ihr als wichtige Pollenquelle für die Versorgung ihres Nachwuchses. Um diese nützliche Bestäuberin zu unterstützen, solltest Du diese Doldenblütler (Pflanzen mit schirmartigen Blütenständen) in Deinem Garten wachsen lassen. Du kannst ihr zudem helfen, indem Du kleine Bodenflächen unversiegelt lässt, damit sie dort ihre Gänge graben kann. Ein naturnaher Garten ohne chemische Spritzmittel bietet dieser friedlichen Biene den idealen Lebensraum.
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Diese Wildbiene ist für Menschen absolut harmlos und verhält sich niemals aggressiv. Da sie keinen Honigvorrat verteidigen muss, ist sie sehr friedlich und ihr kleiner Stachel kann die menschliche Haut ohnehin nicht durchdringen.
Ernährung & Verhalten
Nahrung
polylektisch
Generationen/Jahr
bivoltin
Die Wiesen-Körbchensandbiene wird taxonomisch in die Familie der Andrenidae innerhalb der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) eingeordnet. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich und die Schweiz, wobei sie als solitäre (einzeln lebende) Art keine Staaten bildet. Als typische Vertreterin der Gattung Andrena ist sie eine Erdnisterin, die ihre Brutkammern in selbst gegrabenen Gängen im Boden anlegt. Die Unterscheidung von nah verwandten Arten ist im Feld schwierig und erfordert oft eine genaue Untersuchung ihrer speziellen Bindung an heimische Doldengewächse.
3 Videos zu Wiesen-Körbchensandbiene



3 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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