Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena limata
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Diese zierliche Wildbiene (Andrena limata) zeichnet sich durch ihren dunkel gefärbten Körper und die hellen, schmalen Haarbinden auf dem Hinterleib aus. Wie bei Sandbienen üblich, gräbt sie ihre Nester eigenständig in den Erdboden, wobei sie gern sonnige und vegetationsarme Stellen nutzt. In ihrer Ernährung ist sie polylektisch (auf viele verschiedene Pflanzenfamilien spezialisiert), was ihr die Nahrungssuche in Deinem Garten erleichtert. Ab März kannst Du sie besonders gut an den Blüten des Eingriffeligen Weißdorns (Crataegus monogyna) oder am Spitzwegerich (Plantago lanceolata) beobachten. Auch der Azaroldorn (Crataegus azarolus) sowie Kräuter wie der Griechische Oregano (Origanum onites) und der Kopfige Thymian (Thymbra capitata) dienen ihr als wichtige Nahrungsquellen. Gelegentlich besucht sie zudem die Kleinblütige Zistrose (Cistus parviflorus) oder die Hundskamille (Chamaemelum fuscatum). Wenn Du ihr helfen möchtest, lass einfach kleine Flächen mit offenem Boden in Deinem Garten unberührt, damit sie dort ihre Gänge anlegen kann. Diese kleinen Helfer sind als Bestäuber wichtig für das ökologische Gleichgewicht und völlig harmlos.
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Diese Wildbienen sind vollkommen friedfertig und ihr winziger Stachel kann die menschliche Haut in der Regel nicht durchdringen. Sie stehen unter allgemeinem Artenschutz und eine Verwechslung mit Stechwespen ist aufgrund ihrer Lebensweise und ihres Aussehens ausgeschlossen.
Die Art gehört zur Familie der Andrenidae innerhalb der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera). Sie ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und besiedelt bevorzugt offene Lebensräume. Als solitäre (einzeln lebende) Biene versorgt jedes Weibchen seine eigene Brut ohne die Hilfe von Arbeiterinnen im Erdreich. Von sehr ähnlichen Sandbienen-Arten lässt sie sich meist nur durch mikroskopische Details der Behaarung sicher unterscheiden.
13 Pflanzen werden von dieser Art besucht
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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