Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena nigrospina
heimisch in Deutschland
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Die Weiße Köhlersandbiene (Andrena nigrospina) ist eine Wildbiene, die sich durch ihre charakteristische Behaarung auszeichnet. Als Vertreterin der Sandbienen legt sie ihre Nester bevorzugt in sandigen, offenen Bodenstellen an, die für die Eiablage essenziell sind. Diese Insekten ernähren sich als Pollenspezialisten von den Blütenpollen verschiedener Pflanzenarten, die sie für ihre Brut sammeln. Da sie solitär lebt, bildet sie keine Staaten wie die Honigbiene, sondern kümmert sich allein um ihren Nachwuchs. In deinem Garten kannst du diese Art unterstützen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest und offene Bodenstellen erhältst. Auch das Belassen von Totholz und Laub bietet wertvolle Strukturen für die Insektenwelt. Die ökologische Rolle dieser Wildbiene liegt in der Bestäubung, wodurch sie einen wichtigen Beitrag zur lokalen Biodiversität leistet. Ein naturnaher Garten mit einem vielfältigen Angebot an Blütenpflanzen bietet die besten Voraussetzungen für ihr Überleben. Achte darauf, dass der Boden nicht durchgehend verdichtet ist, damit die Grabgänge der Biene nicht zerstört werden.
Die Aktivitätsphase der Weißen Köhlersandbiene beginnt im Frühjahr, wenn die Temperaturen steigen und die ersten Blüten zur Verfügung stehen. Die Fortpflanzung und Nestanlage finden in den darauffolgenden Wochen statt, bevor die Art den Rest des Jahres als Larve oder Puppe im Boden verbringt.
Die Weiße Köhlersandbiene ist ein friedfertiger Bestäuber und stellt für Menschen keine Gefahr dar, da sie extrem scheu ist und nur in äußerster Not sticht. Wie alle heimischen Wildbienenarten unterliegt sie dem allgemeinen Schutz nach dem Bundesnaturschutzgesetz.
Die Weiße Köhlersandbiene gehört zur Familie der Andrenidae (Sandbienen) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in weiten Teilen Europas heimisch, darunter auch in Deutschland und Österreich. Als solitäre Wildbiene ist sie auf geeignete Nistplätze im Boden angewiesen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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