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Kein deutscher Name bekannt
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Du erkennst die Schmalbindige Sandbiene an ihrem dunklen Körper und den auffällig schmalen, weißlichen Haarbinden auf dem Hinterleib, während das Weibchen am Ende eine gelb-rötliche Endfranse trägt – das ist eine Behaarung an der Hinterleibsspitze. Diese Wildbiene erreicht eine Körperlänge von etwa 9 bis 11 Millimetern und gehört zu den solitären Arten, was bedeutet, dass jedes Weibchen sein eigenes Nest ohne die Hilfe eines Staates baut. Im Frühjahr graben die Weibchen ihre Gänge in lockere Erde an sonnigen Stellen, oft direkt in deinem Gartenboden. Dort legen sie einzelne Brutzellen an, die sie mit einem Gemisch aus Pollen und Nektar füllen. Als Nahrungsquelle nutzt sie verschiedene heimische Pflanzen wie das Gewöhnliche Barbarakraut (Barbarea vulgaris) oder den Wiesen-Löwenzahn (Taraxacum officinale). Die Larven entwickeln sich geschützt im Boden, ernähren sich vom Vorrat und verpuppen sich schließlich. In diesem Stadium überdauern sie den Winter tief in der Erde, sicher vor Frost. Im nächsten Frühjahr schlüpft die neue Generation aus dem Boden. Du kannst ihr helfen, indem du auf Pestizide verzichtest und kleine offene Bodenstellen als Nistplatz anbietest. Heimische Wildkräuter wie der Acker-Senf (Sinapis arvensis) sind für sie lebensnotwendig.
Völlig harmlos und ein gern gesehener Gartenbesucher. Die Schmalbindige Sandbiene besitzt zwar einen Stachel, setzt diesen aber gegenüber Menschen nicht ein und ist absolut friedfertig.
Ernährung & Verhalten
Nahrung
oligolektisch
Generationen pro Jahr
univoltin
Die Schmalbindige Sandbiene (Andrena pallidicincta) gehört zur Familie der Sandbienen (Andrenidae) und ist eine in Mitteleuropa verbreitete Art. Sie lebt solitär und ist univoltin, bringt also nur eine Generation pro Jahr hervor. Die Art nistet bevorzugt endogäisch, das heißt unter der Erdoberfläche, in selbst gegrabenen Gängen. Für Gartenbesitzer ist sie vor allem an ihren typischen kleinen Erdhaufen am Nesteingang und dem charakteristischen Sammelflug an bodennahen Frühlingsblühern erkennbar.
•SAFEGUARD Pollinator Traits — CC BY 4.0SAFEGUARD Pollinator Traits contributors (wild-bee release 2024-09-22; hoverfly release 2024-03-26).
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•EBHD — European Biodiversity Hub Database v2025, Zenodo, DOI: 10.5281/zenodo.17107215 (CC BY 4.0)
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Stand: 07.05.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.