Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrena pilipes Fabricius, 1781
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Du erkennst die Schwarze Köhlersandbiene an ihrem fast vollständig tiefschwarz behaarten Körper und der stattlichen Größe von etwa 13 bis 15 Millimetern, was sie deutlich von kleineren Wildbienen abhebt. Diese Art ist bei uns in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch und zeigt sich von April bis Juli in deinem Garten. In diesem Zeitraum bringt sie meist zwei Generationen hervor, wobei die Weibchen ihre Eier in selbst gegrabene Gänge im Erdboden ablegen. Im Frühling besucht sie zur Stärkung gerne den blühenden Raps (Brassica napus), während sie im Sommer an Brombeeren (Rubus fruticosus) oder dem Gewöhnlichen Dost (Origanum vulgare) zu finden ist. Besonders wichtig sind für sie heimische Distelarten wie die Sumpf-Kratzdistel (Cirsium palustre) oder die Lanzett-Kratzdistel (Cirsium vulgare). Die Larve ernährt sich im Nest von einem Vorrat aus Pollen und Nektar, den das Muttertier für sie gesammelt hat. Den Winter verbringt die Biene bereits als fertig entwickeltes Insekt gut geschützt in ihrer unterirdischen Brutkammer in einer Kältestarre (einem Zustand verlangsamter Lebensvorgänge). Du kannst sie fördern, indem du offene Bodenstellen ohne Bewuchs in sonniger Lage zulässt, da sie dort ihre Nester gräbt. Verzichte zudem auf das Mähen von Disteln und Dost, um ihr diese wichtigen Nahrungsquellen zu erhalten.
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Die Schwarze Köhlersandbiene ist völlig harmlos und ein friedlicher Gast in deinem Garten. Wie alle heimischen Wildbienen steht sie unter allgemeinem Artenschutz; ein Stich ist äußerst unwahrscheinlich, da ihr kleiner Stachel die menschliche Haut kaum durchdringen kann.
Die Schwarze Köhlersandbiene (Andrena pilipes) gehört zur Familie der Sandbienen (Andrenidae) innerhalb der Ordnung der Hautflügler. Sie ist in Mitteleuropa weit verbreitet und besiedelt bevorzugt offene, sonnige Standorte wie Magerrasen oder naturnahe Gärten. Charakteristisch für diese solitäre (einzeln lebende) Biene ist die tiefschwarze Behaarung der Weibchen, während die Männchen oft hellere Haarbüschel im Gesicht tragen. Als Erdnister legt sie ihre Brutbauten in sandigem oder lehmigem Boden an, wobei sie oft kleine Kolonien mit Artgenossen bildet, ohne jedoch einen Staat zu gründen.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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