Bild folgtKI-generierte IllustrationAndrenosoma albibarbe (Meigen, 1820)
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Alpen-Mordfliege (Andrenosoma albibarbe) ist ein extrem seltener Vertreter der Raubfliegen, der sich durch seine spezifische Gestalt innerhalb der Ordnung der Diptera, also der Zweiflügler, auszeichnet. Als räuberisch lebendes Insekt jagt diese Art ihre Beute aktiv im Flug oder lauert auf exponierten Ansitzplätzen. Die Ernährung erfolgt dabei rein räuberisch durch den Fang anderer Insekten, die mit einem gezielten Stich erbeutet werden. Da keine spezifischen Pflanzenbeziehungen vorliegen, ist die Art auf eine naturnahe Strukturvielfalt angewiesen, um ihre Lebenszyklen zu vollenden. In deinem Garten kannst du diese seltene Art unterstützen, indem du auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest und Totholzstrukturen sowie ungestörte Bodenbereiche erhältst. Solche Strukturen bieten nicht nur Lebensraum für die Beutetiere, sondern dienen auch der Ansiedlung dieser spezialisierten Fliegenart. Die Rote Liste DE führt die Art unter der Kategorie R, was ihre extreme Seltenheit und den hohen Schutzbedarf unterstreicht. Ein Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel ist essenziell, um das ökologische Gleichgewicht für solch spezialisierte Räuber zu bewahren.
Die Datenlage erlaubt keine detaillierte saisonale Aufschlüsselung der Aktivitätsphasen für diese Art.
Die Alpen-Mordfliege ist für den Menschen völlig harmlos und sticht nicht. Als spezialisierter Räuber von Insekten gilt sie als ökologisch wertvoller Bestandteil der heimischen Fauna und ist aufgrund ihrer Seltenheit besonders schützenswert.
Die Alpen-Mordfliege (Andrenosoma albibarbe) gehört zur Familie der Asilidae, den Raubfliegen. Sie ist innerhalb der DACH-Region in Deutschland nachgewiesen, gilt jedoch als extrem selten. Als Vertreter der Diptera ist sie an eine räuberische Lebensweise angepasst und besetzt ökologische Nischen, die eine hohe Habitatqualität erfordern.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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