Bild folgtKI-generierte IllustrationAndryala ragusina
Auch bekannt als: Andryala ragusina
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54
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An ihren silbrig-weiß behaarten, fast filzigen Blättern und den leuchtend gelben Korbblüten lässt sich die Andryala (Andryala ragusina) sofort erkennen. Diese Pflanze ist ein wahrer Überlebenskünstler für trockene Gartenbereiche und trotzt mühelos starker Hitze. Da sie bereits in den Monaten April und Mai blüht, bietet sie ein wichtiges frühes Nahrungsangebot, noch bevor die meisten Sommerstauden ihre Knospen öffnen. Als Mitglied der Korbblütler (Asteraceae) ist sie eine wertvolle Ergänzung für deinen Naturgarten, besonders wenn du sandige oder steinige Flächen ökologisch aufwerten möchtest. Du wirst feststellen, dass sie mit ihrem hellen Laub auch an trüben Tagen für Lichtblicke im Beet sorgt.
Silbriger Hitzeprofi: Die Andryala bringt Licht und frühe Blüten in trockene Beete.
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Durch ihre frühe Blütezeit im April und Mai schließt die Andryala eine wichtige Versorgungslücke für Insekten im Frühjahr. Da sie zu den Korbblütlern (Asteraceae) gehört, ist ihr Nektar und Pollen für viele Fluginsekten leicht zugänglich. Konkrete Bestäuberdaten für spezifische Wildbienen- oder Schmetterlingsarten liegen derzeit noch nicht vor, doch ist die Pflanze aufgrund ihrer Struktur ein wertvoller Bestandteil trockener Lebensräume. Die dichte Behaarung der Blätter bietet zudem kleinen Gliedertieren (Insekten und Spinnen) Schutz und Mikrolebensräume. In trockenen Sommern dient sie als robuste Strukturpflanze, die das Kleinklima im Garten positiv beeinflusst.
Die Andryala (Andryala ragusina) ist als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine schweren Vergiftungserscheinungen bekannt sind, solltest du darauf achten, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht aufgrund der markanten silbrigen Behaarung in der Regel nicht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Apr – Mai
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.4 m
Die Andryala benötigt einen vollsonnigen Platz in deinem Garten. Der Boden sollte sehr durchlässig und eher nährstoffarm sein; sandige oder kiesige Erden sind ideal. Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) musst du unbedingt vermeiden, da die Wurzeln sonst faulen. Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis Ende November, solange der Boden offen ist. * Wässere die Pflanze nur in der Anwachsphase, danach ist sie extrem trockenheitsresistent. * Ein Rückschnitt ist kaum erforderlich, lediglich verblühte Stängel können im Sommer entfernt werden. * Die Vermehrung gelingt am besten über Samen im zeitigen Frühjahr. * Als Partnerin eignet sich das Echte Labkraut (Galium verum) hervorragend, da beide trockene Magerstandorte bevorzugen. * Auch die Schafgarbe (Achillea millefolium) ist eine gute Nachbarin; beide Arten ergänzen sich gut in ihren Ansprüchen an den Boden und fördern gemeinsam die Vielfalt im Beet.
Die Andryala (Andryala ragusina) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In unserer Region wird sie vor allem in Steingärten oder auf Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) kultiviert, da sie ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt. Typisch für diese Art ist die dichte, weißwollige Behaarung, die als natürlicher Verdunstungsschutz dient und ihr ein silbriges Aussehen verleiht. Die Pflanze wächst kompakt und erreicht eine moderate Höhe, was sie ideal für exponierte, sonnige Standorte macht.
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•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →